Raum Hamburg - Harburg

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Beitragvon anauel » Do Apr 26, 2012 8:24 am

Bei der Neuaufsetzung dieses Forum vor einem Jahr habe ich versäumt, diese wichtige Kategorie wieder mit einzubauen.
Gerade hat mich eine userin daran erinnert, danke ;)
Seit Bestehen dieses Forum vor 6 Jahren war dieser Thread immer ein sehr wichtiger Baustein, da diese Borna-Herpes-Seuchenzüge regelmäßig im Frühjahr auftauchen!
Und nach wie vor wird immer noch nur an Herpes als ursache festgehalten und so gut wie niemand kommt auf die Idee, das Bornavirus mitzutesten, dass bei den schweren Fällen so gut wie immer ursächlich dabei war.
Somit konnten auch nur bei den Schwerstfällen in der Regel die gerettet werden, wo diesem Punkt Rechnung getragen wurde in der Behandlung.
Ich werde mal die alten Fälle wieder ausgraben und als Beispiel zur Verfügung stellen in einem Archiv, denn der Ablauf ist immer der gleiche, die geimpften Pferde (meistens waren es die mit der berüchtigten Kombiimpfung) waren hier in der Vergangheit am schwersten betroffen und am schwierigsten zu behandeln.
LG
Chris
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Raum Hamburg - Herpes-Ausbruch in Harburg

Beitragvon Chris » Do Apr 26, 2012 8:27 am

Herpes-Ausbruch in Harburg - HansePferd findet trotzdem statt
Rund 450 Aussteller aus 15 Nationen werden erwartet. Ausbruch von Pferdeherpes in einem Seevetaler Reitstall sorgt für Unruhe. Zwei Tiere starben.
http://www.abendblatt.de/hamburg/hambur ... statt.html
und lese Berichte in https://www.xing.com/net/prie30c0fx/pfe ... /#40507847
und
http://www.reiterrevue.de/forum/showthr ... -Harburg!!!
Chris
 
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Re: Borna-Herpes-Seuchenzüge

Beitragvon TBrandes » Do Apr 26, 2012 9:36 am

Meine Informationen:

EHV nachgewiesen in Ohlendorf/Seevetal. Es betrifft zwei Ställe,wobei der eine aber nur ein kleiner, angegliederter Stall ist, so dass man von EINEM Pferdebestand ausgehen kann.

Das Veterinäramt in Winsen spricht von ca. 30 Erkrankungen (in diesem Stallkomplex), wobei nicht alle auf EHV getestet werden. Es gibt definitv DREI Todesfälle. Lt. Veterinär waren zwei Pferde davon "alt und anfällig", d. h. wohl eh gesundheitlich nicht voll auf der Höhe.

Alle toten Pferde waren geimpft, eines davon aber nicht aktuell (letzte Impfung lag Jahre zurück).

Die Gerüchte, dass in Sittensen bereits 8 Pferde gestorben seinen, stimmen NICHT! Hier sind auch keine Verdachtsfälle aufgetreten.
Die Gerüchte, dass in Buxtehude/Stade bereits Ställe geschlossen worden, weil Erkrankungen aufgetreten sind, stimmen NICHT! Es gibt lediglich zwei Ställe, die aufgrund der Erkrankungen in Ohlendorf den Publikumsverkehr ihrer Ställe eingeschränkt haben, da es sich überwiegend um Turnierpferde handelt und man die beginnende Turniersaison nicht mit einem mögicherweise eingeschleppten Virus gefährden will.
Die Gerüchte, dass in Schleswig Holstein in Ahrensburg udn Trittau bereits Fälle aufgetreten sind, konnten bisher auch nicht bestätigt werden. Allerdings auch nicht zweifelsfrei widerlegt. Es finden sich allerdings auch keine Informationen außer Gerüchten, die im Internet verbreitet werden. Ein befreundeter TA hat mit Bargteheide (Tierklinik) telefoniert und konnte dort erfahren, dass wenigstens dort keine Verdachtsfälle behandelt werden und dass man außer den Fällen in Ohlendorf auch von keinen Fällen gehört habe. Der befreundete TA wohnt in Trittau und hat dort auch von keinen Fällen gehört. Man kann also davon ausgehen, dass es sich bei diesen Gerüchten eher um einen Internet-Virus handelt.


Zurück nach Ohlendorf/Seevetal:

Die behandelnden Ärzte in Ohlendorf testen leider nicht auf Borna, obwohl die neurologische Form vorliegt.

Zwei der toten Pferde hatten die klassisch-neurologische Form mit Teilparesen und Hinterhandschwäche.
Eines war zentralnervös betroffen, d. h. keine Paresen, sondern große Schwäche (festliegen) mit Tremor. Leider sind keine weitergehenden Diagnostiken bei diesem Pferd erfolgt, es kann also nicht gesagt werden, ob der EHV hier zwar beteiligt, aber nicht ursächlich für die schwere Erkrankung war.

Quelle: Veterinäramt Winsen/Luhe und ein behandelnder Arzt (direkter Kontakt).

Ich möchte noch hinzufügen, dass hier oben (auch beim letzten "Seuchenzug in Schleswig/Holstein 2005) die Seuche von Ställen mit hoher Besatzdichte ausgingen.

Der jetzt betroffene Stall ist ein Stall mit drei Stallgebäuden und insgesamt 80 Pferden. Es gibt zwar Außenboxen, aber die haben eher Vorgartencharakter.
Ein Seuchenzug durch so einen Stall wird durch diese Stopfhaltung ganz offenbar begünstigt. Diesmal "sollen" auch ungeimpfte Pferde betroffen sein, die sollen sogar stärkere Symptome zeigen als die geimpften.

Der behandelnde Arzt konnte dies aber nicht bestätigen. Er sagte, er hätte keine vollständige Information über den Impfstatus der betroffenen Pferde und könne sich nicht vorstellen, dass andere dies hätten um eine solche Aussage sicher treffen zu können.

Fakt ist jedoch, dass es sich bei den toten Pferden auch wieder um geimpfte Pferde gehandelt hat. 2005 traf es hier oben tödlich auch nur geimpfte Pferde, sogar vorbildlich geimpfte Pferde aus durchgeimpften Beständen.

Die Aussage, dass ein durchgeimpfter Bestand weniger Risiko hätte, darf also mit Recht bezweifelt werden.

Wenn ich weitere, bestätigte Informationen zusammentragen kann, werde ich sie hier posten.

Wichtig ist, keine unbestätigten Gerüchte zu supporten. Denn hier kann u. U. der Impfindustrie wieder in die Hände gespielt werden, z. B. mit der Verbreitung des Gerüchtes, dass diesmal die schweren Fälle alle ungeimpfte Pferde beträfen. Das wird weder den Pferden helfen, noch den Besitzern - und schon gar nicht insgesamt unserer Pferdepopulation.
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Re: Borna-Herpes-Seuchenzüge

Beitragvon Chris » Do Apr 26, 2012 10:14 am

Danke für diesen sachlichen Bericht!
Was mich interessiert ist, warum die behandelnden TA trotz der unermüdlichen Aufklärung über das Bornavirus und diese absolut typischen Symptome der Borna-Herpes-Kombi diesen nicht testen?
Es wäre nützlich, von betroffenen Pferdebesitzern da mal nähere Auskünfte zu bekommen!
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Re: Borna-Herpes-Seuchenzüge veterinär

Beitragvon TBrandes » Do Apr 26, 2012 11:05 am

Das ist eine Frage, deren Beantwortung zwar auf wenigen Gesprächen mit TÄ in dieser Sache basiert, von der ich aber glaube, dass sie ohne Schwierigkeiten auf "die" Tierärzte schlechthin angewendet werden kann:

Die TÄ halten in der Regel diese Verflechtung mit Borna für einen zufälligen Befund. Die Borna-Durchseuchung ist ja nun auch ziemlich hoch und dass man beide Viren im Körper des Pferdes findet, dürfte eher ein "Normalzustand" sein.
Man schließt daraus, dass es - würde es wirklich einen Zusammenhang zwischen dem zeitgleichen Auftreten beider Viren geben - es viel mehr Fälle dieser neurologischen Form geben müsste.

Tierärzte blicken da mit einer anders geschulten Auffassung auf solche Dinge. Das Prinzip "Ursache -> Wirkung" ist da ziemlich symptombezogen und nicht, wie das z. B. beim Alternativ-Mediziner der Fall ist, allumfassend.

Das ist auch verständlich, weil schon die klassische Differenzial-Diagnostik ungeheuer komplex ist und ein großes Wissen voraussetzt. Diese ist jedoch auch nur auf Symptomen basierend, nicht auf vorhandene Faktoren, die aber nicht grundsätzlich klinisch werden.

EIn weiterer Faktor für das geringe Interesse an Borna ist natürlich auch, dass hier Therapien fehlen. Und dass die Prognosen bei Pferden, die Symptome zeigen sehr schlecht sind.

Man muss sich das so vorstellen, dass da in einer Rüpelbande, die Leute verprügelt immer ein übel riechender Penner mitschleicht, der aber nicht mit draufhaut. Da denkt man auch erst, man muss sich erst mit der Rüpelbande beschäftigen.

Nur ein Behandler mit ganzheitlichem Blick (der übrigens auch bei Tierärzten vorhanden sein kann) überlegt vielleicht, welche Rolle der schlecht riechende Penner in diesem Komglomerat eigentlich hat - während der große Rest der Behandler sich auf die prügelnden Individuen stürzt.

Ich muss zugegeben, dass es mir persönlich auch schwerfällt, an einen direkten Zusammenhang zu glauben, auch wegen der grundsätzlich ähnlich hohen Durchseuchungsrate und den vergleichsweise wenigen Fällen. Ich denke, da muss es noch einen anderen Faktor geben, den wir alle nicht auf der Pfanne haben. Oder vielleicht ist es auch viel einfacher, als wir alle denken und die neurologische Form wird durch Teile der Impfung ausgelöst (Trägersubstanzen). Möglicherweise haben wir es hier auch mit einer Autoimmunreaktion zu tun, die nur durch Zusammentreffen mit all diesen Faktoren und er Haltungsform ausgelöst wird.

Leider ist das Interesse, dahinter zu kommen, relativ gering. Der praktische TA hat für solche Überlegungen weder Zeit noch Nerv und der Forscher wird in der Regel nicht durch den Staat bezahlt, sondern von der Industrie beauftragt. Man stelle sich Dr. Thein vor, der sich in seinem Kämmerlein nun aufmacht und nach möglichen Störfaktoren im Impfstoff selbst forscht - möglicherweise findet der ja was! Da wäre die Fa. Bayer sicherlich schwer begeistert.

Ich teile die Industrie-Paranoia zwar nicht, aber ich glaube ,dass einige Verschwörungstheorien durchaus einen wahren Kern haben. Man muss sich immer nur klarmachen:

1.) Wer hat eigentlich was davon?
2.) Wer könnte was dagegen haben und warum?

Und dann ist man sehr schnell bei handfesten, finanziellen Interessen, die uns als Pferdehalter natülrich eher nicht tangieren.

Ich glaube auch, dass viele praktische Tierärzte gar keine Lust haben, sich mit diesem Thema zu beschäftigen, weil die entsprechenden Vorlesungen schon sehr lang her sind, man sich erinniert, wie öde die waren und wie schwer einem dieser Stoff gefallen war. Man muss da erst wieder eintauchen, das Basiswissen wieder ausgraben, sich mit neuesten Forschungsergebnissen auseinander setzen - und dann überlegen, wer einem eigenlich zuhören würde und was man denn von diesem Engagement hätte?

Den TÄ kann man also nur schwer anlasten, dass sie "nichts ändern". Tatsächlich können sie es nämlich nicht. Was sie aber wertvoll macht, ist sie als Quelle für Informationen zu konkreten Fällen zu nutzen. Hier sind die meisten TÄ in der Regel sehr kooperativ.
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Re: Borna-Herpes-Seuchenzüge aktuell

Beitragvon TBrandes » Do Apr 26, 2012 11:11 am

Ups. Jetzt habe ich im alten Thread darauf geantwortet..

Aber hier noch eine Ergänzung:

Von den Besitzern selbst ist da meist wenig verwertbare Infomation zu bekommen. Soweit es die toten Tiere betrifft, sind die jetzt ja in einer Trauerphase und wenig ansprechbar.
Und die Leute, deren Tiere noch kämpfen, sind genauso belastet. Außerdem weiß man nicht genau, ob die Angaben wirklich stimmen.
Ein schlechtes Gewissen kann nämlich verhindern, dass man mit dem Impfstatus korrekt rüberkommt. So werden gern Pferde als "durchgeimpft" bezeichnet, die es gar nicht sind, weil den Leuten das Gewissen natürlich schwer auf die Seele drück. Selbstvorwürfe in Richtung "Hätte ich doch", verhindern hier manchmal konkrete aussagen.

Halter von Pferden, die nicht geimpft sind und die nur leichte Symptome haben fühlen sich in der Regel nicht angesprochen und möchten mit dem Impfstatus auch nciht gern rüberkommen, weil ihnen ja suggieriert wird, dass sie am Tod der anderen Pferde schuld sind, weil ja ihre Pferde mehr Viren ausscheiden sollen und die anderen darum erkrankt seien. Diese Pferdehalter sagen in der Regel nichts über den Impfstatus ihres Pferdes.

Erst der behandelnde TA kann über den Pferdepass zweifelsfreie Aussagen darüber treffen, ob das Pferd - zumindest nach Aktenlage - geimpft war.

All das ist schon so Schuldkomplex-belastet, dass da Nachfragen nach Borna nur nerven. Vor allem auch, weil der Befund ja aufgrund der hohen Durchseuchungsrate ja voraussehbar ist.
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Re: Borna-Herpes-Seuchenzüge - verschoben nach veterinär

Beitragvon Chris » Do Apr 26, 2012 1:35 pm

Ich glaube schon, dass du die Situtation korrekt so wiedergibst - aber das ist sehr schlimm!
Es ist erstmal völlig belanglos, warum und wann dieser gefürchtete Kombi-Gau auftritt, wenn er auftritt, sollten TÄ wissen, was sie zu tun haben - eine Klinik in betroffenen Gebieten erst recht!
Denn - da ist ein gewaltiger Denkfehler drin, vor allem dass TÄ nichts für die Situation tun können und nicht verantwortlich sind für die scheußliche Situation, in der sich die Pferdehalter befinden.
ja, ich glaube schon, dass viele so denken wie du beschreibst - aber das kreide ich denen an.
Es gibt inzwischen mehr als genug Erfahrungswerte, gerade in dem jetzt wieder betroffenen Gebiet und rings um die Klinik Bargteheide, die haben diese Seuchenausbrüche ja nicht zum 1. Mal!
Also viele TÄ wissen, dass bei der hohen Durchseuchungsrate mit Borna also mit einer hohen Wahrscheinlichkeit Borna mit beteiligt sein dürfte, warum behandeln sie dann nur auf Herpes?
Woher nehmen sie die Gewissheit oder ist es Arroganz, dass sie nicht testen, welcher Virus die Hauptlast trägt? Ist ja einfach zu testen, ist ja nicht so, dass wir keinen guten Tests hätten!
Viele TÄ dürften inzwischen mitbekommen haben, dass Aciclovir und verwandte Herpesmittel bei Borna nicht wirken. Es steht überall geschrieben, dass bei Borna nur Amantadin wirkt. Es heilt zwar nicht, aber es wirkt defenitiv und drückt die Virenlast erstmal massiv herunter, danach kann man sich dranmachen, andere Baustellen zu behandeln, wenn man erst mal das Leben der Pferde rettet. Es sind nicht wenige schwer kranke Pferde gerettet worden durch unverzügliche Amantadin-Infusionen in den vergangenen Jahren, wo die Besitzer selbst gehandelt haben bzw. gibt es einige wenige TÄ und Kliniken, die da durchaus Bescheid wissen!!
Ein TA, eine Pferdefachklinik, die sich nicht darüber informieren, welches Mittel bei Herpes und welches bei Borna hilft und das seinen Kunden verschweigt, handeln grob fahrlässig in meinen Augen. Als betroffener Pferdebesitzer würde ich mich mit anderen Leidensgenossen zusammentun und über eine Klage nachdenken!

Auch wissen durchaus viele um das Risiko von Herpesimpfungen - mein TA z.B. impft schon seit Jahren Herpes nur auf besonderem Wunsch der Halter und dann auf eigene Gefahr.
Wieso machen das nicht andere auch?
Wieso negieren die TÄ alle Bornavirussymptome, die bereits im Vorfeld auftreten, vielleicht lange bevor der Ausbruch kommt? ja klar, ich stimme mit dir überein, sie machen nichts, weil die Schulmedizin eh kaum was hat gegen Viren - aber ist das eine Lösung?
Und bei so schweren akuten Fällen haben sie immerhin Amantadin, ist zwar für mich auch nicht unbedingt das "Gelbe vom Ei", aber in diesen krassen Akutfällen durchaus anwendbar - zu sagen, es gibt garnichts, entspricht nicht den Fakten.
Ja klar ist es ein großer Wirtschaftsfaktor, für die Impfindustrie und alle anderen Wirtschaftszweige rund ums Pferd, zu verschweigen, wie unsere Pferde schon verseucht sind.
Aber das interessiert mich doch nicht als Pferdebesitzer - wenn mehr sich vorher informieren würden, würde sich das allen wenden. Wenn der erste Besitzer eines millionenteuren Sport- oder Zuchtpferdes mal klagen würde, sähe das vielleicht auch etwas anders aus.
Naja, und von der nicht ganz unbedeutenden Tatsache, dass sich Menschen rund um ein akut bornakrankes Pferd ebenfalls krank werden können, wollen wir hier garnicht mal reden. Aber auch das gehört ganz klar zur Verantwortlichkeit der TÄ, wenn sie bewußt Borna übersehen oder sich erst garnicht informieren.
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Re: Borna-Herpes-Seuchenzüge aktuell

Beitragvon TBrandes » Do Apr 26, 2012 3:15 pm

Ja, ich stimme dir zu. Ich hab nur versucht zu erklären, warum die Situation so ist, wie sie ist.

Wie bei vielem, muss hier aber am Ende der mündige Verbraucher entscheiden:

1.) Nur impfen, was auch Erfolg verspricht.
2.) Sich über Behandlungsmethoden informieren und dem Tierarzt einen entsprechenden Auftrag geben.

Foren wie diese tragen dazu bei. Das ist wichtig und gut!
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Re: Raum Hamburg - Harburg

Beitragvon Chris » Sa Mai 05, 2012 8:51 am

Zu deiner Meinung, dass bei diesen akuten Ausbrüchen noch was anderes hinzukommen muß, habe ich einen interessanten Thread dazu ausgegraben, les mal hier
http://www.chronische-infektion.de/viewtopic.php?f=18&t=617&sid=0366a2fad2c00a19b1bb85563b2b23d4
In der Vergangenheit haben wir hier im Forum (bzw. in den alten gelöschten)insbesondere bei drei Seuchenzügen in der Vergangenheit sehr viel Wissen sammeln können: das war Bayern, Baden-Würtemberg und eben Schleswig-Holstein im gleichen Gebiet wie jetzt wieder, also um das Einzugsgebiet der Klinik Bargteheide herum.
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Re: Raum Hamburg - Harburg

Beitragvon littlesheep » Fr Mai 11, 2012 10:34 am

Habt Ihr aktuelle Informationen, wie die Lage momentan so ist - sprich wo aktuell noch Fälle neu auftreten? In anderen Foren habe ich zuletzt nur vom Bereich Grande/Landkreis Stormarn sowie Pinneberg was gehört. Wir hatten vor drei Wochen vorsorgliche Quarantäne in unserem Stall, weil drei Pferde beim Turnier in Fredenbeck waren und dort waren wohl auch Pferde aus hinterher als betroffen bestätigten Ställen. Nun wollen Reiter aus dem Stall jetzt am WE zum Turnier nach Sittensen (wo auch Harburger etc. startberechtigt sind) und ich mache mir natürlich Sorgen um meine Pferde bzw. überlege, ob ich dann jetzt quasi wieder 10 Tage Inkubationszeit abzählen muß, bis sicher ist das die nicht eingeschleppt haben (erfahren tut man's ja doch erst hinterher wenn's zu spät ist). Aktueller Status wäre daher super, die Quellen hier scheinen ja sehr gut informiert und realistisch zu sein. Danke!
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