Vorbeugung, Verhaltensmaßnahmen, Behandlung

Vorbeugung, Verhaltensmaßnahmen, Behandlung

Beitragvon Chris » Fr Mai 04, 2012 8:08 am

Vorbeugung, Verhaltensmaßnahmen, wenn Borna-Herpes-Züge in der Nähe sind:
Die alten Regeln und Maßnahmen gelten nach wie vor, da sich auf diesem Gebiet garnichts getan hat in den letzten Jahren! :evil:
http://www.chronische-infektion.de/viewtopic.php?f=10&t=699&p=959&hilit=Vorbeugung%2C+Verhaltensmassnahmen&sid=140b78fa33b733e5c45798059b0907f1&sid=140b78fa33b733e5c45798059b0907f1#p959

Alles über Behandlung und Akut-Behandlung auf unserer Hauptpage:
http://www.borna-borreliose-herpes.de/B ... _pferd.htm
Chris
 
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Akut-Notfall:

Beitragvon Chris » Fr Mai 04, 2012 8:08 am

Akut-Notfall:
Im seltenen Fall eines Akut-Notfalles hier die Anweisungen einer führenden Bornaforscherin:

Eine sofortige Infusionsbehandlung mit Amantadin ist in dramatisch schnellen Fällen die einzige Chance, das Leben des Pferdes zu retten. Bei vorher bekanntem Infektionsstatus kann die Entscheidung schnell und unkompliziert getroffen werden. Bei nicht bekanntem Infektionsstatus und plötzlichem Krankheitsbeginn ist eine sofortige Behandlung auf Grund des klinischen Verdachts die einzige Möglichkeit, um keine Zeit zu verlieren. Dia Diagnostik im Blut darf nicht abgewartet werden. Selbst wenn es sich bei der Blutanalyse wider Erwarten nicht bestätigen sollte, schadet die Behandlung nicht und man hat alles getan.

Bezüglich Dosis siehe Sonderdruck lt. Angaben dort auf Seite 10 steht unter 2.3 Therapie, dass die dort genannte Menge an Tabletten im akuten Notfall auch die ersten Tage als Infusion gegeben werden kann. Lt. Therapieplan wären da pro 500 ml Infektion ja nur 200 mg Amantadinsulfat drin. Bei 500 kg Pferd braucht man 2g, das wären 10 Flaschen pro Tag. Kostet 201 € pro Tag (!). Die Infusion gilt nur für die ersten Tage, um einen möglichst hohen Wirkstoffpegel im Blut zu haben.
http://www.borna-borreliose-herpes.de/B ... erapie.pdf
Betrachten Sie bitte diese Angaben ohne Gewähr und studieren Sie nochmals genau den Therapieplan. Im Notfall würde ich auf jeden Fall raten, dass der behandelnde TA Prof. Ludwig in Berlin anruft unter Mobil: 0171 754 2997, um genaue Anweisungen zu erhalten!!

Falls das Pferd eingeschläfert werden mußte: In Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Sachsen-Anhalt und Thüringen können die Tierseuchenkassen Beihilfen für den Verlust von Pferden durch Tötung oder Verendung infolge der "Ansteckenden Gehirn- und Rückenmarks-Entzündung (Bornasche Krankheit)" gewähren! Die Höchstbeträge liegen zwischen 1500 und 5000 Euro. Nähere Infos SONDERDRUCK AUSTIERÄRZTLICHE UMSCHAU http://www.borna-borreliose-herpes.de/B ... 9-2004.pdf
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