orthomolekulare Medizin - Sulforaphan

orthomolekulare Medizin - Sulforaphan

Beitragvon Chris » Sa Aug 24, 2013 5:45 pm

Interessante Neuigkeiten:
Sulforaphan ist ein natürlicher Stoff aus bestimmten Gemüsearten wie zum Beispiel Brokkoli und Blumenkohl. Sulforaphan wird inzwischen in der Krebstherapie eingesetzt. Jetzt entdeckten Wissenschaftler, dass Sulforaphan auch diejenigen Enzyme blockiert, die Arthritis verursachen können.
Das ist sicher einigen schon bekannt, aber der Stoff hilft noch gegen viel mehr:
Sulforaphan bei Magenkrebs und Magengeschwüren
Damit sind die Wohltaten von Sulforaphan jedoch noch lange nicht erschöpft. Der Pflanzenstoff soll außerdem – teilweise besser als Antibiotika – gegen das Bakterium Helicobacter pylori wirksam sein.
Helicobacter pylori gilt als Verursacher von Magengeschwüren und Magenkrebs. In Studien erledigte Sulforaphan selbst solche Helicobacter-Stämme, die bereits gegen mehrere Antibiotika resistent waren. Gerade bei Magenkrebs dürfte Sulforaphan damit ein regelrechtes Bilderbuchmittel sein, da es die bakterielle Infektion bekämpft und gleichzeitig die Tumorbildung blockiert.

Sulforaphan bei Arthritis und Arthrose
Eine aktuelle Studie der Universität East Anglia fand nun heraus, dass der Grund für dieses Phänomen in Sulforaphan liegen könnte. Sulforaphan könne nämlich nicht nur Krebs vorbeugen und bekämpfen, sondern auch bei arthritischen Gelenkproblemen helfend einspringen. Es würde die Funktion jener schädlichen Enzyme blockieren, die an der Entstehung von Arthritis beteiligt seien und normalerweise zu Entzündungen und Schmerzen führten.

Wer die genannten Gemüse in verschwenderischen Mengen genieße, erhöhe seinen Sulforaphan-Spiegel im Blut, worauf der potente Pflanzenstoff in das Gewebe der Gelenke einwandern könne und dort schützend tätig werde. Dieser Mechanismus helfe auch bei Arthrose, wenn die Gelenkknorpel beschädigt seien und zu schmerzen beginnen.
Weiterlesen hier: http://www.zentrum-der-gesundheit.de/su ... li-ia.html

außerdem berichten Betroffene, dass es auch gegen Pilze wirksam war!!
Chris
 
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Re: orthomolekulare Medizin - Sulforaphan

Beitragvon sonnenstrahl » Sa Aug 24, 2013 6:54 pm

Ich möchte noch etwas ergänzen, was das Sulforaphan noch kann:


Signalstoffe in Lebensmitteln regulieren Genfunktionen

Aktivierung der Leberentgiftung durch farbige Lebensmittel.
Farbige Inhaltsstoffe in Lebensmitteln geben positive Signale an unsere Gene. Es handelt sich bei diesen Pflanzenpigmenten (z.B. Polyphenole, Bioflavonoide, Isoflavone) also nicht um die klassischen Nährstoffe, die uns mit Kalorien und Baustoffen versorgen, sondern vielmehr um Signalstoffe (englisch: Dietary Signaling Molecules). Einfach ausgedrückt kann man sagen: "Nahrung spricht mit den Genen". Die pflanzlichen Signalstoffe sind unerläßlich für eine normale Funktion und Kommunikation der Zellen. Fehlen diese - beispielswiese durch die industrielle Verarbeitung der Nahrung -, stellen sich Störungen in der genetischen Signalkette ein. Es resultieren dann sozusagen Notprogramme in der genetischen Steuerung, die sich u.a. in Form von Entzündungen und Wassereinlagerungen (Gewichtszunahme) etx. äußern können.

Positive Signale auf unsere Entgiftungsgene - d.h. die genetsiche Steuerung der Entgiftungesenzyme - haben u.a. Signalstoffe aus Brokkoli-Gemüse: Sulforaphan, Indol-3-Carbinol oder Diindolylmethan (DIM). Die Leber verfügt über zwei wichtige Entgiftungswege. In der Phase I werden Gifte chemisch umgewandelt wobei auch aggressive Stoffwechselprodukte entstehen können. In der Phase II werden die umgewandelten Gifte in eine wasserlösliche Form gebracht und anschließend über den Darm bzw. die Niere ausgeschieden. Sulforaphan bewirkt in der Leber eine Aktivierung der Phase-II-Entgiftungsenzyme. Beeindruckend ist, dass Sulforaphan gleichzeitig auch die körpereigene Produktion von Antioxidanzien anregt und somit aggressive Reaktionen, die bei dem Entgiftungsprozess auftreten können, neutralisiert.

(Auszug aus einem Buch)
sonnenstrahl
 
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