neue Erkenntnisse- neue Behandlungsmethoden

Re: neue Erkenntnisse- neue Behandlungsmethoden

Ungelesener Beitragvon Rubinio » So Mai 30, 2010 11:18 am

Meine Herren, bei uns im Stall ist richtig der Stress ausgebrochen. Ich würde sagen perfekt für die Genesung :evil: Wir haben zwei neue Pferde in der Herde. Der Erste kam vor drei Wochen und das ging relativ gut, war ein Wallach. Der ist auch schon fast integriert und jetzt kam letzte Woche noch eine Stute dazu. Die steht jetzt nebenan auf der Wiese mit den Shetties. Jetzt ist Chaos. Alle jagen sich gegenseitig, ein Pony hat schon einen Rehe Schub wegen dem Stress und steht jetzt in der Box. Eine andere Stute die hinten die Sehnen kaputt hat ist einen Abend fast eingegangen. Konnte hinten nicht mehr stehen und lag nur noch. Zum Glück hat sie sich wieder gefangen. Ja und meiner spielt sich auf die King Loui und treibt die anderen Pferde in die Ecken bis sie in den Stromzaun geraten :? Jetzt wurden erstmal Stuten und Wallache getrennt aber alle sind sehr sehr unruhig. Prost Mahlzeit.. ich hab meinen gar nicht erst runter geholt, hätte eh keinen Zweck. GEshaket hat er zum GLück nicht als ich ihn beobachtet hab. Ich hoffe das ers alles gut wegsteckt. Die neue Stute stand wohl auch schon zwei Tage in der Box weil sie nur noch am zittern war vom ganzen Stress.
Ich sags euch Leute das ist ja wieder mal typisch für unser Glück. Ich fang eine Behandlung an und die sonstigen Begebenheiten erschweren wieder alles. Naja ich hoffe das dass Pulver trotzdem seine Arbeit tut ;)
Bis die Tage!
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Re: neue Erkenntnisse- neue Behandlungsmethoden

Ungelesener Beitragvon Chris » So Mai 30, 2010 12:21 pm

Das ist ja schlimm, ja Stuten sind oft problematisch in der Eingliederung - kann man sie denn nicht zuerst mal abgetrennt daneben stellen?
Ich drücke dir die Daumen, dass der Stress bei deinem nicht zu arg die Behandlung stört.
Nochmal was zu hohen Aluminiumbelastungen: Ich habe meine Katze testen lassen wegen Nahrungsmittelallergien, sie kotzt sehr viel und manchmal ist es so arg, dass sogar Blut dabei ist.
hat gerade wieder deshalb eine AB-Behandlung 10 Tage hinter sich, da habe ich sie jetzt testen lassen mit dem BBT-Test.
Sind nette Viecher bei raus gekommen, Bakterien u.a. und vor allem Schwermetallbelastungen von Aluminium 11/12
habe erst gerätselt, wie die dazu kommt, da sie fast nur im hause lebt.
Bis mir ein Licht aufging: sie frißt täglich ihr Fressen aus 3 - 4 Aluschälchen!!!!!!
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Re: neue Erkenntnisse- neue Behandlungsmethoden

Ungelesener Beitragvon Rubinio » Mo Jun 07, 2010 6:23 pm

Hallöchen! Ja, die Stuten sind jetzt getrennt von den Wallachen und es verläuft wohl recht ruhig zur Zeit zum Gück. Habe Meinen heute seit langem mal wieder longiert. Also er schnickt noch und shaket auch etwas aber es war heut längst nicht so schlimm wie noch vor zwei Wochen.. ob es jetzt an der Zwangspause liegt oder das Pulver langsam anschlägt.. wir werden sehen. Jedenfalls war er recht entspannt beim longieren bis auf ein "kleine Ausraster" mit schnauben und shaken aber nachher lief er ganz gelassen v/a und wir konnten sogar noch etwas Bodenarbeit dran hängen ohne das er unruhig wurde. Habe mich also sehr gefreut ;) Bis bald!
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Zusammenhang Kranium (Kopf / Schädel) und Sakrum (Kreuzbein)

Ungelesener Beitragvon Chris » Do Jul 22, 2010 11:13 am

Gestern kam das neue und letzte Testprotokoll vom BBT-Verfahren mit dem positiven Ergebnis - keine Belastungen mehr testbar. :!: :D
Meinem Pferd gehts wieder rundherum sehr gut und auch kein Headshaking mehr dieses Jahr!
Die genauen Testprotokolle finden sich im Mitgliederteil.
Aber eines ist hier ganz wichtig im Zusammenhang mit den o.g. massiven Belastungen in den Nervenbahnen, der:

Zusammenhang Kranium (Kopf / Schädel) und Sakrum (Kreuzbein)
Ich dachte, Ullis Probleme im Lendenwirbelbereich wären eine extra Sache, entstanden durch einen nicht passenden Sattel oder besser gesagt, mehrere nicht passende Sättel, denn er hat keinen 08/15 Rücken, auf dem Sättel so unbedingt gleich passen. Er hat einen hohen Widerrist und dann einen langen relativ geraden Rücken.
Jetzt im nachhinein fällt mir ein, dass seine Rückenprobleme parallel zu der Zeit entstanden sind, wo er auch mittelgradig bornapositiv getestet worden war!

Zuerst ist ein Wirbel hochgekommen vor einigen Monaten, das war schon ein altes Problem. Dann wurde die Stelle darum handtellergroß dick und warm und dann kam noch ein andere Wirbel davor hoch.
Akkupunktur half zwar ein wenig, APM-Therapien auch ein wenig, ca. 50 %.
Dann holte ich eine gute Osteopathin http://www.tierisch-zufrieden.de/.
Die erklärte mir die Zusammenhänge wie in der Überschrift beschrieben.
Ein Bornapferd, ein Headshaker, mit Entzündungen im Gehirn hat immer auch Probleme, Entzündungen im Wirbelkanal bis hin zum ISG.
Umgekehrt, ein Pferd mit Problemen im Kreuzdarmbein, ISG oder Lendenwirbelbereich hat immer auch Probleme im Kraniobereich, weil das alles zusammenhängt.
siehe dazu den Text über die Dura mater spinalis:
http://books.google.de/books?id=a_lx0HQ ... &q&f=false
Die Osteopathin schrieb mir gleich:
Es können auch die Nerven sein...Ich werde ihm eine Cranio machen, da habe ich die Chance den Duraschlauch zu lüften und die Nerven neu zu bahnen, desweitern schau ich nach den Wirbeln, ISG usw......mal sehen, was es ist!!??
So war es denn auch. Es war ziemlich schnell klar, wo das Problem war und das vermutlich dort ein Nerv eingeklemmt war. Die Energie wurde in dem betroffendem Bereich blockiert und rechts war sogar die letzte Rippe etwas verbogen, das war auch die schlimme Seite, wo er nicht im Galopp untertreten konnte. Außerdem fand sie, dass das Keilbein im Kopf verschoben sei.
Das war gut möglich, denn als Zweijähriger war er in einem zu niedrigen Stall und war mal beim Rausrennen gegen ein Eisenstück oben gerannt, was eine tiefe Narbe zurückließ.
Die Osterpathin schaffte eine Std. lang und bekam es tatsächlich wieder hin, dass die Wirbel wieder weitgehend runtergingen.

Kurz danach telefonierte ich mit Prof. L. und erzählte ihm das alles. Er fragte sofort nach dem Stand vom Bornavirus, ob der wieder aufgeflackert sei, was ich verneinen konnte. Der BBT-Test und auch die letzten beiden Bluttests bei Diamedes waren negativ. Er bestätigte mir, dass beim Borna die Pferde meistens auch die Probleme im Rücken und im Lendenwirbelbereichb bzw. Kreuzdarmbein, ISG haben.
Viele hätten sogar etwas, dass wie einen Kreuzverschlag auftrete, ohne einer zu sein, da die Probleme im Nervenkanal lägen.
Mein Pferd bekommt seitdem täglich seine 2 Eßl. Weidenrinde aufgebrüht, die Problemzone massiere ich mit der APM-Creme, er wird jeden 2. TAg leicht im Gelände geritten und zur akuten Rückenproblemzeit habe ich ihm auch ein paar Tage Voltaren auf die Stelle geschmiert, was sehr gut geholfen hat.

Das Fallbeispiel meines Pferdes beweist hier wirklich den oben beschriebenen Zusammenhang mit Kranium (Gehirn) und Sakrum (Lendenwirbel)
Erst als wir auch letzeres massiv behandelt haben, sind die ganz oben schweren nervlichen Belastungen im ZNS und Gehirn im letzten Testbericht ganz verschwunden.
Und nicht nur das, es wurden keine der ursprünglich festgestellten Belastungen mehr gefunden - shaken tut er auch nicht mehr, da wir jetzt bereits Mitte Juli haben, rechne ich auch nicht damit, dass es nochmals auftritt - solange keine neuen Umweltbelastungen und Vergiftungen neu hinzukommen. Geimpft wird er überhaupt nicht mehr, wir stehn privat, da ist das sicher einfacher als wenn man in einem Pensionsstall steht.
Würmer überwache ich mit Kotproben und er bekam dieses Jahr aufgrund geringster Verwurmung die Verm-X. Als Futter gibts reinen Hafer mit natürlichen Mineralfutter und gutes Heu.
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Re: neue Erkenntnisse- neue Behandlungsmethoden

Ungelesener Beitragvon Jananorm » Do Jul 22, 2010 1:03 pm

Zusammenhang Kranium (Kopf / Schädel) und Sakrum (Kreuzbein)
Ich dachte, Ullis Probleme im Lendenwirbelbereich wären eine extra Sache, entstanden durch einen nicht passenden Sattel oder besser gesagt, mehrere nicht passende Sättel, denn er hat keinen 08/15 Rücken, auf dem Sättel so unbedingt gleich passen. Er hat einen hohen Widerrist und dann einen langen relativ geraden Rücken.
Jetzt im nachhinein fällt mir ein, dass seine Rückenprobleme parallel zu der Zeit entstanden sind, wo er auch mittelgradig bornapositiv getestet worden war!

Zuerst ist ein Wirbel hochgekommen vor einigen Monaten, das war schon ein altes Problem. Dann wurde die Stelle darum handtellergroß dick und warm und dann kam noch ein andere Wirbel davor hoch.


Rücken = Blasenmeridian -> Belastung/Störung = > Shaken! (Ich hoffe, ich lehne mich mit meinem Halbwissen noch nicht zu weit aus dem Fenster, Benedict.)

Auf jeden Fall der richtige Ansatz, oder?
Jananorm
 

Re: neue Erkenntnisse- neue Behandlungsmethoden

Ungelesener Beitragvon Chris » Do Jul 22, 2010 1:36 pm

der obige google-book-Link ging nicht, habe ich gerade verbessert, lest mal die Erklärungen dort zur Dura mater spinalis.
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Re: neue Erkenntnisse- neue Behandlungsmethoden

Ungelesener Beitragvon Jule » Di Okt 19, 2010 7:47 pm

Hi Chris,

wie dumm, dass ich das jetzt erst lese. Mir fällt's wie Schuppen von den Augen. Bei meinem Pferd ist es ja fast genauso, abgesehen davon, dass sie kein HS hat. aber bei ihr haben sich ja auch die ersten Symptome in der HH gezeigt mit Verdacht auf Blockade im ISG. Wurde auch osteophatisch behandelt, ohne jedoch etwas zu bringen. Akupunktur hilft auch immer nur vorübergehend zur Muskelentspannung. die Lahmheit, die manchmal von hochgradig hangbeinlahm bis komplett lahmfrei innerhalb von 24 Stunden schwankt, ist geblieben, ebenso kommen die Muskelverspannungen wieder und es ist egal, ob in einer Trainings- oder Weidephase. :?: Gleichzeitig schätze ich mein Pferd ja als sehr geräuschempfindlich und guckig mit einem extremen Hang zur Hysterie ein. Also irgendetwas in ihrem Oberstübchen funktioniert definitiv nicht so, wie es sollte. Welches Pferd hat schon Panik vor Vogelgezwitscher und Zitronenfaltern? Aber wie gesagt, shaken tut sich nicht.

Was die Hangbeinlahmheit betrifft, könnte ich genauso unseren alten Sattel verantwortlich machen, der hat den langen Rückenmuskel ganz schön in Mitleidenschaft gezogen. Aber irgendwann muss doch so etwas wieder ausgeheilt sein, wenn man den Sattel als Ursache weglässt und mal 3-4 Monate auf Reiten verzichtet. Bei meiner Stute hat sich übrigens ein Wirbel gesenkt. Ich weiß allerdings nicht wann.

Macht den eine Cranio-sakrale Therapie Sinn, solange wie noch davon ausgegangen werden kann bzw. befürchtet werden muss, dass der Bornavirus noch aktiv ist. Soweit fortgeschritten ist die Therapie ja noch nicht, wie bei deinem Pferd. Oder macht das wohl erst Sinn, wenn eine Bornaaktivität nicht mehr besteht? Ach ja, Entzündungen wurden bei einem Bioresonanztest auch festgestellt, wo diese vorliegen mögen, nicht. Und last not least angeschlagene Leber und Milz, vermutlich Herpesimpfung.
Ein Hoch auf die Entgiftung.
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Re: neue Erkenntnisse- neue Behandlungsmethoden

Ungelesener Beitragvon Chris » Di Okt 19, 2010 8:00 pm

Ich würde sagen, es hängt alles zusammen und daher sollte auch parallel behandelt werden.
Ein Bornapferd hat nicht automatisch auch HS, da spielen verschiedene Nervenerreger eine Rolle plus Schwermetallvergiftungen, Impfschäden etc.
Natürlich sollte das Bornavirus eleminiert werden bzw. als erstes sollte es überhaupt diagnostiert werden. Jule, ich hab jetzt nicht im Kopf, ob dein Pferd schon auf Borna getestet wurde?
Ich habe im Moment auch keinen Sattel, weiß langsam nicht mehr, was ich überhaupt noch nehmen soll :roll:
Ich hatte noch eine andere Osteopathin/Physiotherapeutin dran, weil der Huforthopäde bemerkte, dass er sich rechts die Hufe mit Schonhaltung mehr abgelaufen hatte und V. hat nochmal ne Stunde APM drangehängt, hat seine Kastrationsnarbe entstört mit sagenhaften Folgen: mein Pferd sah eine Woche aus wie ein Hengst, muß wohl sehr weh getan haben, der Ärmste :oops:
Es ist ein langer Weg mit Pferden, die so lange krank waren.
Also nochmals zu deiner Frage, erstmal die Belastungen wegnehmen!
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Re: neue Erkenntnisse- neue Behandlungsmethoden

Ungelesener Beitragvon medea237 » Do Okt 21, 2010 8:53 pm

Was für Gesichtsabdeckungen hast Du denn schon probiert?
Ich habe beim Reiten sehr gute Erfahrungen mit einer Nylonstrumpfhose gemacht. Der Trick ist, dass ein eng anliegender Rundumschutz notwendig ist; die Nosecover, die nur oben drauf liegen, bringen nichts bzw. nerven durch Hochklappen in der Bewegung.
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Re: neue Erkenntnisse- neue Behandlungsmethoden

Ungelesener Beitragvon Chris » Fr Okt 22, 2010 8:48 am

Hi Medea, wen meinst du damit?
Das kann man auch nicht so pauschal sagen mit der Nylonstrumpfhose, manche nehmen sowas, aber der Großteil kommt mit dem nosecover sehr gut klar.
Sollte aber immer nur eine vorrübergehende Hilfe sein, Hauptsache sollte die Behandlung der kaputten Nerven sein!
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