Überimpfungen unserer Kinder

Überimpfungen unserer Kinder

Beitragvon Chris » Di Jan 12, 2010 11:15 am

erstmals gibt es Studien zu Zusammenhänge von übergeimpften Kindern und ADHS und Autismus
http://www.zentrum-der-gesundheit.de/ne ... ismus.html
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Re: Überimpfungen unserer Kinder

Beitragvon Barbara » Fr Jul 30, 2010 9:37 am

Ich finde es unglaublich schwer da für meine Empfehlungen den richtigen Weg zu finden. Ich selbst habe mich berufsbedingt gegen alles mögliche geimpft, bin aber auch nicht gesundheitlich unbeschadet davongekommen, weiß aber nicht ob ich das auf Impfungen schieben kann.
Man neigt halt immer dazu für Probleme einen Schuldigen zu suchen. Den Studien gegenüber - die ich nicht selbst gemacht habe- stehe ich prinipiell immer erst mal skeptisch gegenüber denn da werden oft statistische Kausalitäten herbeigeführt die nicht immer haltbar sind.
All die Warnungen machen aber skeptisch und ich tendiere auch nicht dazu meinen Patienten etwas zu beschönigen aber was ist denn die Alternative? Nicht impfen und dann wenn was passiert mit ewigen Vorwürfen leben müssen? Die Frage ist doch immer, wie ist die Statistik mit oder ohne Impfung Schaden zu nehmen und dann abzuwägen. Ich habe mich bisher dabei immer auf die STIKO verlassen und hoffe, das die diese Abwägungen sauber mit allem nötigen Faktenwissen treffen. Es wird ja auch immer wieder mal was an den Empfehlungen geändert- das eine kommt dazu, dafür verschwindet was anderes.Das ist für mich doch wenigstens ein Zeichen von Nachdenken.
Für mich sehe ich z.B.an dem Punkt Möglichkeit unnötige Impfungen zu vermeiden wenn ich gut dokumentiere und nicht einfach auf Verdacht die x-te Tetanusimpfung gebe.Nachfrage was für Gefährdungen der betreffende Mensch tatsächlich ausgesetzt ist. Entscheide, ob der Mensch gesund genug ist um sich das weglassen der ein oder anderen Impfung zu leisten. Da setze ich auch gerne an, auch in der Information. Aber entscheiden müssen letztendlich die Eltern. Ein unwohles Gefühl bleibt, egal wie man sich entscheidet.
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Re: Überimpfungen unserer Kinder

Beitragvon Jananorm » Fr Jul 30, 2010 12:38 pm

Das muss echt schwer für den Arzt sein. Ich sehe das jetzt ein. Es betrifft ja nicht nur die Impfungen. Eigentlich sollte der Arzt alle Möglichkeiten dem Patienten aufzeigen und zu Risiken, Auswirkungen usw. beraten oder zumindest auf alles hinweisen, um dann gemeinsam die beste Möglichkeit zu finden oder noch besser, der Patient entscheidet, was für ihn das beste ist (was sicher schwer ist, weil er medizinisches Wissen nicht hat - ABER es ist doch sein Körper). Leider wollen die meisten gar nicht selbst entscheiden, sondern einem anderen die Verantwortung aufdrücken. Muss dann der Arzt machen - ist ja schließlich der Fachmann. Dann kennt der Arzt oft gar nicht wirklich alle Möglichkeiten oder die jeweiligen Auswirkungen und kann so nur eine bedingt gute Vorlage liefern. Hierfür gibt es auch wieder verschiedene Ursachen, wie z.B. mangelndes Interesse, ungenügender Informationszugang, fehlende Zeit, um sich überall genau einzuarbeiten, oder schlicht Resignation (und dadurch wieder mangelndes Interesse), weil die meisten Patienten selbst wirklich gar kein Interesse daran haben. Das Problem soll nur schnell abgestellt werden. Selbst etwas dafür zu tun, kommt ihnen nicht in den Sinn - "hat der Doktor nicht gesagt ... ich soll nur diese oder jene Pillen nehmen". Und wenn es nicht funktioniert - "sch... Arzt, der kann nix, ich such mir einen neuen - ich hab da von einem gehört, der soll ganz gut sein..."
Und dann kann sich der Arzt auch einfach mal nur irren - ja leider, er ist ja auch nur ein Mensch - und vielleicht deswegen, weil ihm der Patient keine gute Vorlage mit allen Details geliefert hat.

Und wenn man mal als Patient anders ist, gerät man leider an die (aus welchen Gründen auch immer) desinteressierten und kassiert dann Antworten wie (wie ich gestern): "Das werden Sie schon mal mir als Arzt überlassen oder haben sie eine medizinische Ausbildung! Wenn Sie das nächste Mal etwas im Internet lesen, dann machen Sie den Rechner lieber aus und gehen zum Arzt, man hat sonst schnell irgendwelche Krankheiten, weil man darüber gelesen hat." Und dann geben sich viele damit ab und werden selbstverständlich beim nächsten Mal nicht ihrem Arzt unautorisierter Weise irgendetwas erzählen wollen.

Vielleicht sollte sich Ärzte noch ein Merkmal an die Eingangstür notieren: "Hört zu" oder "Hört nicht zu" - dann weiß der Patient gleich woran er ist. Und die "Hört nicht zu"-Ärzte werden trotzdem ganz sicher nicht arbeitslos, denn es gibt viele Patienten, die wollen es nicht anders. Dann braucht sich auch der Arzt aber nicht mit den nervigen Fragepatienten herum ärgern.
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Re: Überimpfungen unserer Kinder

Beitragvon Barbara » Fr Jul 30, 2010 4:26 pm

Ich muss sagen, im Zweifelsfall- wenn nicht ausdrückliches Informations- und Diskussionsbedürfnis bei mir ankommt impfe ich lieber. Ich habe es aufgegeben Leute mündig machen zu wollen und die Leute die nicht sowieso schon überlegen (und dann auch fragen) gehen dann eher verunsichert und unzufrieden raus wenn man sie ausführlich informiert.
Wie gesagt, wohl ist mir dabei auch nicht immer aber was willst du sonst machen...
Was meinst du wohl, wie verarscht man sich als Arzt nach dieser Schweinegrippeimpfaktion vorkommt. Erst macht man alle Leute verrückt weil man denkt man muss "retten" und dann.... :evil:
Ist natürlich immer noch besser als wenn tatsächlich so ein Horrorszenarium passiert wäre aber richtig war das so wie es gelaufen ist mit Sicherheit nicht.
Für mich war einzig befriedigend an der Sache, dass ich eine (!) alte, kranke Patientin damit wirklich retten konnte denn die wäre sonst mit Sicherheit krank geworden (ganze ungeimpfte Familie um sie herum wurde schwer krank nur sie nicht) und hätte das nicht überlebt. Vom Rest weiß ich nicht was sonst gewesen wäre.
So sehe ich persönlich das ganze mit den Impfungen- wenns gut geht sieht man halt dass nichts passiert.
Hören tut man nur wenns Nebenwirkungen gab.
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Re: Überimpfungen unserer Kinder

Beitragvon Flower » Mo Aug 02, 2010 11:30 am

Zum Thema kann ich das Buch von Kate Birch „Impf-Frei“ sehr empfehlen.
http://www.narayana-verlag.de/Impf-Frei ... irch/b4104
Das Buch hat mich so fasziniert, dass ich den Verlag gebeten hatte Leseprobe zur Verfügung zu stellen.
http://www.narayana-verlag.de/homoeopat ... system.pdf

L.G.
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