Bartonellen

Re: was beachten bei Einnahme?

Beitragvon Mia » Fr Okt 02, 2009 6:02 pm

Liebe(r) Chris,

du kannst mich gerne duzen :) . Oder wird hier Wert aufs Siezen gelegt? :roll:

Zu deinen Fragen: Ich habe 2 Ärzte, einen Borrespezi und meinen Hausarzt. Mein Borrespezi (weit von mir entfernt) ist aufgrund meiner Beschreibung per Mail skeptisch; er tendiert eher zum Therapieabbruch. Mein HA weiß noch gar nichts von alledem, hat aber vermutlich zu wenig Erfahrung mit Tavanic bei Borreliose/Bartonellenkranken.

An Symptomen sind aufgrund meiner jetzt schon längeren Therapie (8 Monate am Stück) viele schon verschwunden bzw. deutlich besser geworden. Zur Zeit habe ich noch Hüftschmerzen, Rückenschmerzen, Kieferschmerzen, Schlafstörungen, Müdigkeit und Muskelschwäche.

Auf Bartonellen werde ich behandelt aufgrund meiner Symptome, die ich vor einem Jahr meinem Borrespezi aufgezählt hatte. Zwar gibt es Tests auf Bartonellen, doch diese sind extrem unzuverlässig. Im chronischen Stadium wie bei mir sind diese nicht zu empfehlen. Deswegen verzichten sogar die meisten Borrespezis auf derartige Blutuntersuchungen und stellen die Diagnose allein aufgrund der Symptome (siehe auch Burrascano).

Genau dieser Burrascano (=amerikan. Borreexperte) empfiehlt bei Bartonellen an erster Stelle Levofloxacin (=Tavanic) als wirkungsvollste Therapie. Er weist allerdings auch auf die möglichen gefährlichen Nebenwirkungen hin (Achillessehnenschmerzen!).

Muskelschmerzen mögen zwar typische Borreliosesymptome sein, doch ich hatte in Therapiepausen nie Muskelschmerzen. Somit müssen diese entweder eine Nebenwirkung vom Medikament sein oder es handelt sich um eine herxheimerartige Reaktion und zeigt die Wirksamkeit der Therapie an.

Ich möchte mit Tavanic auch nicht glücklich werden, sondern "träumträum" symptomfrei! Chris, hattest du selbst denn schon jemals chronische Borreliose? Kennst du den Leidensdruck, der uns Chroniker plagt? Da nimmt man so manches in Kauf, in der Hoffnung, dass es hilft.

Liebe Grüße
Mia
Mia
 
Beiträge: 9
Registriert: Sa Sep 19, 2009 8:33 pm

Re: was beachten bei Einnahme?

Beitragvon sweet » So Okt 04, 2009 11:46 am

Ojjjjjj

stellt doch mal nicht nur die bösen Nebenwirkungen raus,Beipackzettel sollten wir eh besser nicht lesen :roll:
Eine unbehandelte Infektion macht garantiert mehr Schäden.


Tavanic=Levofloxacin( Chinolon der 3. Generation) ist ein sehr gut wirksames Medikament auf Coerreger von Zeckenkrankheiten und einiger STD`s und es wird egal mit welchem Medikament niemals eine Wirkung erziehlt werden können ohne Nebenwirkung.

Die Serologie der Bartonellose ist genau so unzuverlässig wie die der Borrelien, also bleibt auch die Bartonellose eine klinische Diagnose.

Burrascano empfiehlt das Levofloxacin genau bei Bartonellose 1000mg am Tag und das mindestens 6 Monate, Sehnenschmerzen können auftreten, Rupturen nur bei Vorschädigungen und älteren Patienten.

Eigentlich sollte man Wochen vor Therapiebeginn mit Tavanic hochdosiert Magnesium zu sich nehmen und auch während der Behandlung und dann dürften die von Mia genannten Symptome nicht, oder nur schwach auftreten.

Ich hatte Tavanic fast 9 Monate genommen mit den härtesten Herxheimer_Reaktionen aller Zeiten.Dazwischen musste ich allerdings 3 Tage aussetzen wegen Sehnenschmerzen an den Knien, welche dann nie wieder auftraten.

Durchhalten :|

Schönen Sonntag
sweet
 
Beiträge: 9
Registriert: Fr Sep 18, 2009 8:22 pm

Re: Bartonellen

Beitragvon Chris » So Okt 04, 2009 6:25 pm

@ sweet
Ich habe soeben die Board-Regeln eingestellt und bitte dringend darum, diese zu lesen und auch zu beachten.
Ich bitte Sie daher höflich darum, sich bis morgen vorzustellen. Wer sind Sie, dass Sie Betroffenen derarte Behandlungsangaben mit solchen aufgrund gefährlicher Nebenwirkungen bedenklicher ABs vorzugeben?
Sollten Sie meiner Aufforderung nicht nachkommen, sehe ich mich leider gezwungen, Ihre Beiträge zu löschen.

Burrascano ist nicht mehr der Jüngste, die Wissenschaft entwickelt sich dauernd weiter. Inzwischen kommen aus Amerika Warnungen, Antibiotika nicht mehr länger als 2 Monate am Stück einzunehmen, da die Gefahr von Mutationen zu groß wird - von den Nebenwirkungen ganz zu schweigen. Als stellv. Leiterin der Borrelioseselbsthilfegruppe Kreis Bergstraße, http://www.shg-bergstrasse.de kenne ich viele Betroffene, die nach so langer Einnahmezeit von Antibiotika darauf immer angewiesen sind, nach anfänglicher Besserung ist es meistens spätestens nach 2 Jahren so weit, dass sie wieder welche brauchen :twisted:

Hier etwas von einer mir bekannten Borreliosefachärztin:
"Quasi als Kontrastprogramm zu Klinghardt - der "State-of-the-Art"- Artikel des Ärzteblatts: https://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/sslcme.asp?id=63176

In diesem Artikel offenbart sich die Problematik des schulmedizinischen Herangehens sowohl auf diagnostischer wie auch auf therapeutischer Seite: die serologische Diagnostik ist letzten Endes als Wegweiser für die Therapie ungeeignet, daher wird eine Therapie nach dem klinischen Bild empfohlen. Da dieses jedoch sehr bunt ist, erscheint das unter praktischen Gesichtspunkten wiederum kaum möglich.
Therapeutisch werden die Standardprotokolle der Antibiotikatherapie diskutiert, ohne mit einem einzigen Wort auch nur auf mögliche Begleitbehandlungen einzugehen. Der vorletzte Satz des Artikels lautet: "Folgezustände nach Borrelia-burgdorferi-Infektionen müssen symptomatisch behandelt werden (zum Beispiel mit Antiphlogistika beziehungsweise Antidepressiva)."
Ich denke, ich kann das hier kommentarlos stehen lassen." Ende Zitat

Ich kann Ihnen und Mia nur empfehlen, sich auf unserer o.g. Page http://www.shg-bergstrasse.de mal umzusehen, da findet am 24.10.09 eine Veranstaltung statt unter dem Thema "Chronische Borreliose und Co-Infektionen", die die neuesten Behandlungsmethoden zeigt - mit hochkarätigen Referenten! Antibiotika hat da bei chronischen Infektionen keinen großen Raum mehr.
Chris
 
Beiträge: 649
Registriert: Mi Sep 09, 2009 5:15 pm
Wohnort: Süd-Hessen

Re: Bartonellen

Beitragvon Chris » So Okt 04, 2009 6:36 pm

@ Mia,
ja ich kann das nachvollziehen, ich habe selbst chron. Borreliose, EBV, CFS-Symptome etc. gehabt. Ne ganze Palette, das war so vor ca. 5 Jahren, konnte nicht mehr arbeiten, hatte die gleichen Probleme und wenn ich mir jetzt Burrascanos Beschreibung der Bartonellen anschaue, müßte ich die den Symptomen nach auch dabei gehabt haben.
Ich bin andere Wege gegangen, habe zwar auch Tests gemacht, aber nicht viele: Westernblot, LTT, EBV, T-Cellspot, Prof. Hartmann im Klinikum Ansbach, Homöopathie, Isopathie mit den Sanum-Produkten und vor allem Radionik mit dem Quantec-Diagnosegerät. Das findet so ziemlich alle lieben Tierchen, die in dir hausen und sie werden mit der Bewellung platt gemacht.
Daneben Borreliennosoden und Rhus-Tox für den Herpes täglich über ca. 2 Jahre. Bin wieder fit. Ach ja, Bio-Photonen-Behandlung habe ich auch schon probiert. Das sind alles aktuelle neue Behandlungswege, ich denke, diese Symptombehandlungen ins Blaue mit ABs sind Auslaufmodelle, die Medizin der Zukunft sieht anders aus.

Also so ins Blaue therapieren wie du das machst, finde ich nicht gut. Vor einer erfolgreichen Behandlung steht eine Diagnose!
Die normalen Bluttests bringens da nicht unbedingt, da muss ich dir rechtgeben. Aber Ergebnisse haben meine durchaus gebracht.
Ich glaube, man kann nicht sagen, ich habe was chronisches und da findet kein Test was. Es gibt auch bei Bartonellen die verschiedenen Tests, PCR-Test aus einer Lymphknotengewebeprobe oder Liquor - steht bei Dr. Hopf-Seidel im Buch, die kommt übrigens auch zu unserer Tagung - zum Zuhören. Ist nämlich vieles garnicht Borreliose und Co.
Viele, die ich kenne, haben mit Bioresonanzgeräten getestet und behandelt, funktioniert auch, gute Kinesiologen nach Klinghard sind auch gut, finden auch ganz viel.
Es gibt viele Möglichkeiten, lese am besten erstmal auf der o.g. Page von mir.
Deine oben beschriebenen Symptome sehe ich jetzt nicht unbedingt für Bartonellen an. Was soll denn da ganz Spezifisches für Bartonellen sprechen?

LG
Chris
Chris
 
Beiträge: 649
Registriert: Mi Sep 09, 2009 5:15 pm
Wohnort: Süd-Hessen

Re: Bartonellen

Beitragvon sweet » So Okt 04, 2009 8:19 pm

Liebe Frau Chris,

ich habe oben geschrieben was Burrascano als erfahrener Arzt sagt bei Bartonellose und dann meine Erfahrungen mit dem Antibiotika und niemandem geraten das nachzumachen, jedoch stand mein Arzt hinter mir.

Das ist ein feiner Unterschied und ich bin mit der Dosis von 1000mg(man dosiert gewichtsabhängig) und der langen Therapiedauer sehr viel weitergekommen, ganz abgesehen von über 6 Wochen völliger Beschwerdefreiheit was lediglich Infusionen schafften.

Es gibt einen Spezi in Pforzheim der sagt man müsse so lange antibiotisch Behandeln wie es dauerte bis die Diagnose stand und das sind mitunter mehrer Jahre, neue Behandlungsansätze?

Na ich bin skeptisch, denke aber auch, dass Antibiotika alleine nicht die Lösung sein kann. Allerdigs müsste es dann eine eindeutige Serologie geben um die chronischen!!! Infektionen auszuschließen, bzw. die Inaktivität der Erreger.
Ich weiß nur eines-ohne Antibiotika gerade in den ersten beiden Jahren meiner Behandlung würde ich heute nicht mehr leben.

VG sweet
sweet
 
Beiträge: 9
Registriert: Fr Sep 18, 2009 8:22 pm

Re: Bartonellen

Beitragvon Chris » So Okt 18, 2009 10:32 pm

Ich habe in den Überschriften den Markennamen Tavanic entfernt, da es unter die Rubrik unerlaubte Werbung fällt - eine Stichprobe ergab, dass die alte Überschrift diesen Thread bei google auf die 1. Seite brachte - das kann nicht so stehenbleiben. Ich lass diesen Thread mal stehen als abschreckendes Beispiel. Sweet hat mir per Mail mitgeteilt, dass sie auf Dauer immer Antibiotika einnehmen muss und noch einiges dazu - das kann nun wirklich keine Lösung sein und so was sollte auch keine Nachahmer finden. Taucht dieser Thread weiterhin auf Grund des Textes als Werbung für dieses Medikament auf, werde ich diesen Thread löschen.
Admin
Chris
 
Beiträge: 649
Registriert: Mi Sep 09, 2009 5:15 pm
Wohnort: Süd-Hessen

Re: Bartonellen

Beitragvon Mia » Mo Okt 19, 2009 11:11 am

@Admin Chris

Jetzt möchte ich doch noch mal nachfragen: Ist dieses Forum zum Austausch von Borreliosekranken gedacht oder nicht? Kaum finden sich hier Menschen ein, die Borreliose haben, schon wird die Diskussion im Keim erstickt. Oder darf in diesem Forum nur über Therapien geschrieben werden, die auf naturheilkundlicher Basis beruhen? :roll:
Dann sollte man darauf aber gleich bei der Anmeldung hingewiesen werden! In anderen Foren ist es jedenfalls kein Problem, das Medikament Tavanic namentlich zu erwähnen.

In den Boardregeln heißt es doch:

Dies soll eine engagierte und konstruktive Diskussion nicht ausschliessen, solange diese fair und sachlich geführt wird. Die eigene Meinung soll nicht mit missionarischem Eifer, sondern mit Argumenten und Quellen vertreten werden. Umgekehrt darf nicht jeder pointierte Ausdruck als persönlicher Angriff verstanden werden, sondern gehört zu einer lebendigen Diskussionskultur.


Von daher verstehe ich die Reaktion von dir, Chris, überhaupt nicht. Ich therapiere nicht ins Blaue hinein, sondern ich bin bei einem mit der Krankheit Borreliose sehr erfahrenen Arzt. Dieser hat aufgrund meiner Symptome die Diagnose gestellt und eine Behandlung auf Borreliose und Bartonellen für gut befunden. Ich denke, jeder Patient sollte immer noch selbst am besten wissen, welchem Arzt er letztlich vertraut. Dieses Recht lasse ich mir von niemandem nehmen!

Meine noch verbliebenen Symptome sind ja auch nicht mehr identisch mit denen, die ich vor Beginn der jetzigen Therapie gehabt hatte. Aber symptomfrei bin ich halt leider immer noch nicht.

Und zu den neuesten Behandlungsmethoden, von denen oben die Rede war: Von der Krankenkasse werden diese wohl kaum übernommen. Wieviel kosten denn diese Therapien? Wie viele Erfolge wurden mit diesen Therapien erzielt?

Burrascano ist nicht mehr der Jüngste, die Wissenschaft entwickelt sich dauernd weiter.


Übrigens: Eine derartige Argumentation halte ich für total unfair. Du selbst willst doch sicher auch nicht hören: Aufgrund deines Alters ist dein Wissen "von gestern", braucht nicht ernst genommen zu werden, oder??? Erst vor einem Jahr wurden die neuesten Empfehlungen von Burrascano völlig überarbeitet neu herausgegeben.

Liebe Grüße
Mia
Mia
 
Beiträge: 9
Registriert: Sa Sep 19, 2009 8:33 pm

Re: Bartonellen

Beitragvon Chris » Mo Okt 19, 2009 8:24 pm

Hallo Mia, tut mir leid, wenn wir uns da missverstanden haben.
Natürlich ist dieses Forum zum Austausch von Borreliose da - und es ist auch nicht nur für ganzheitliche Medizin.
Es ist vollkommen klar, dass man bei gewissen Sachen, akuten Infektionen, ein Antibiotika oder ein Virusstatika nimmt.
Nur - eine Dauerbehandlung mit AB ist mit Sicherheit sehr schädlich, macht das ganze Immunsystem kaputt und bringt meistens noch nicht mal was, weil in der Regel dann ganz andere Sachen akut sind; Viren, Parasiten, Mikroben, andere Bakterien etc. Das Immunsystem kann sich gegen nichts mehr wehren und das Dauer-Antibiotika tut sein übriges, den Organismus zu zerstören. Nicht selten erleben die Selbsthilfegruppenleiter, dass diese Menschen dann am Ende oft Krebs haben oder sonstwas.
Das Borrelioseforum, das jetzt geschlossen ist und wer weiß, wie lange noch, war das Forum für diese Leute. Alle anderen, die gewagt haben, was gegen AB-Dauerbehandlung zu sagen, oder gar alternative Mittel einbrachten, wurden in der Regel erbarmungslos nieder gemacht. Nicht nur ich haben mit Grausen dort Berichte gelesen, wo manche Leute schon das 7. Antibiotika ausprobiert haben und der Magen so kaputt war, dass sie nur noch Wasserreis essen konnten.
Ich selbst bin mindestens zweimal rausgeflogen ohne Nachricht und ohne zu wissen warum, kann es nur vermuten. Beim ersten Mal habe ich vorher geschrieben, dass die Symptome eigentlich nach Borna aussehen und habe den Betroffenen per PN angeschrieben, danach war ich draussen. Beim zweiten Mal habe ich von Borreliennosoden erzählt, wie die mir geholfen haben und dass offentsichtlich während man diese nimmt, die Zecken keinen Gefallen mehr haben, an einen ran zu gehen. Da war ich wieder draußen.
Dieses Forum hier war immer ein Gegenpol, hier wurden und werden Ursachen gesucht und nicht nur Symptome behandelt, wie im Schweizer Forum symptome.ch
Darüber hinaus hatte ich immer das Gefühl, dass dein alten Forum mächtig untergraben waren von der Pharmaindustrie in Bezug auf Antibiotika.
Ich kenne andere Foren, da gab es sogar bei gewissen Schlüsselwörtern automatische Nachricht zu den Herstellern der Medikamente und die beantworteten dann die Fragen.
Im Fernsehen liefen schon einige Sendungen, dass die Pharmafirmen schon vor Jahren als mächtiges Marketinginstrument die Selbsthilfeforen entdeckt haben.
Bei der Caritas, worunter das Borreliose-Selbsthilfeforum bei uns läuft, wurde aufgeklärt, dass man nicht unterlaufen wird von diesen Firmen bzw. deren Mitarbeitern.

Also ganz klar ausgedrückt, ich möchte nicht die Verhältnisse hier haben, wie sie im Borrelioseforum waren - und das ist der Grund, warum ich ein bisschen allergisch reagiere.
Diese Typen von dort möchte ich ehrlich gesagt, hier nicht haben.

Was das Tavernic betrifft, das hat zu viele Nebenwirkungen, als dass ich diesem Medikament hier eine Werbeplattform bieten würde. Und meine Pages und Forum sind ganz ganz vorn, sowohl bei google als auch bei ausländischen Suchmaschinen. Ich halte mich in Bezug auf verträgliche und als erfolgreich erwiesene Antibiotika an Fr. Dr. Hopf-Seidel und Prof. Hartmann aus Ansbach.
Euer Tavanik ist nicht in deren Liste. In ihrem Buch gibt es sogar ne ganze Menge, die gegen Bartonellen wirken, ca. 10 Stck., schreibe ich demnächst mal auf.

Was die ganzen alternativen Verfahren betrifft, ja da hast du Recht, die werden nicht von der Krankenkasse bezahlt. Ich habe eine Heilpraktikerversicherung dazu. Und alle Ärzte, die ich kenne, die sich mit Borreliose befassen und mehr wissen als AB, sind in der Regel Privatärzte. Wir haben eine 2-Klassen-Gesellschaft, die chron. Kranken bleiben auf der Strecke. Ich weiß, dass ist sehr schlimm.
Aber beispielsweise Borreliennosoden sind äußerst günstig, die ganze Homöopathie ist günstig.
Man kann selbst schon einiges für die Gesundheit tun. Die Borrelien und andere Erreger fühlen sich nur im sauren Mileau wohl, nur dort gedeihen sie. Da kann man schon mal selbst testen mit Urinstreifen und sich in der Ernährung umstellen, um ins basische Mileau zu kommen, auch das ist nicht kostspielig.
Das 2. Immunsystem sitzt im Darm, da ist viel zu machen.
Schwermetalle, Amalgan, Cadmium, wo die sind, sitzen die Borrelien - und da bringt dann AB auch nicht viel.
Die Borrelien nehmen andere Formen an, verstecken sich, tarnen sich, kein AB kommt dann dorthin, noch nicht mal mehr das Immunsystem. Die lachen nur über Antibiotika, sind weitaus clerverer.
Es gibt so viele Sachen, die man wissen muss, um diese Erreger zu bekämpfen.
Die meisten Ärzte wissen es auch nicht.
Sobald ich die beiden großen Veranstaltungen hinter mir habe, werde ich mehr hier einstellen.

LG
Chris
Chris
 
Beiträge: 649
Registriert: Mi Sep 09, 2009 5:15 pm
Wohnort: Süd-Hessen

Re: Bartonellen

Beitragvon Chris » Mo Jan 18, 2010 11:20 am

zur Info, im Borrelioseforum läuft ein sehr langer aktueller Thread zur Behandlung von Bartonellen und auch Lyme mit moderner chinesischer Medizin, klingt interessant:
http://forum.bfbd.de/viewtopic.php?f=11&t=20357
Chris
 
Beiträge: 649
Registriert: Mi Sep 09, 2009 5:15 pm
Wohnort: Süd-Hessen

Re: Bartonellen

Beitragvon Barbara » Do Jul 29, 2010 10:34 am

Ich muss Chris da recht geben, eine Zeit lang war die Langzeittherapie mit Antibiotika sehr modern aber man ist da doch zunehmend wieder von abgekommen. Nach zwei Monaten sollte der Keim weg sein- was dann noch da ist wird sowieso gegen die Behandlung resistent sein und die zu erwartenden positiven Wirkungen werden von den Nebenwirkungen überholt.
Ich kenne nur ganz wenige Infektionen wie z.B. chronisches Erysipel oder chronische Harnwegsinfekte wo eine Langzeitantibiose -unter Umständen!- einen gewissen Sinn macht...
Barbara
 
Beiträge: 84
Registriert: Mo Jul 26, 2010 6:21 pm
Wohnort: Brandenburg

Vorherige

Zurück zu Chronische Borreliose - Neuroborreliose, Ehrlichiose & Co.

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast