CFS -Symptome bei Tieren, Katzen, Pferde

CFS -Symptome bei Tieren, Katzen, Pferde

Beitragvon Chris » Fr Okt 02, 2009 4:29 pm

Hierzu auch mal Erfahrungen aus dem Vet-Forum - habe diesen Teil aus dem humanen CFS-Teil "auchTiere bekommen CFS" rausgenommen, daher scheint er ein bisschen aus dem Zusammenhang gerissen :

Oft habe ich genau das bei einer meiner Katzen gedacht.
Wie einige von euch wissen, war ich im Winter 06 ziemlich krank. Gleichzeitig hatte es einen meiner Kater erwischt, der wirklich kurz vorm Sterben war. Er lag einfach nur darnieder, frass nicht mehr, trank nicht mehr (habe ihn zwangsernährt), stand nicht mehr auf, bewegte sich nicht. Immer wieder hohes Fieber, fiebersenkende Mittel halfen nichts, bwz. am Anfang noch kurz für etwa ein bis zwei Tage, dann kam das Fieber zurück.
Ab einem bestimmten Zeitpunkt lehnte ich weitere Behandlungen für ihn ab, auch die inzwischen nutzlosen fiebersenkende Mittel, jedwedes AB, Cortison, Interferon und wass weiss ich nicht noch was sie alles in ihn reinpumpen wollten, um mir dann doch zu sagen, dass sie ihn einschläfern würden.
(fragt mich nicht, warum ich nicht zugestimmt habe. :S War reines Bauchgefühl. Rein optisch und objektiv war eigentlich klar zu sehen, dass er fast im Sterben lag. Aber irgendwie hatte ich das Gefühl, er wollte kämpfen und kann nur nicht.)
Hab ihn dann mit Hilfe der THP unterstützt (stündlich irgendwelche Globuli), er hat sich drei Tage rumgequält, und dann stand er auf, ging zum Futter, ging aufs Klo, ging ein bisschen rum. Legte sich wieder auf seinen Platz und verschlief einen weiteren Tag. Am nächsten Tag wieder fressen, trinken, einen anderen Platz aufsuchen, in die Sonne legen.
Am 3. Tag aufstehen, fressen, rauswollen !!! 8o 8o
da wusste ich, er hats geschafft.
Und er hat sich wieder erholt.
ABER: seitdem habe ich das Gefühl, er ist um Jahre gealtert. Er schnurrt nur noch ganz leise, sucht eher die Ruhe und Einsamkeit. Meistens ist er so drauf, dass er nicht mehr bei uns oder den anderen Katzen liegen will, sucht sich lieber ein Plätzchen nur für sich allein, vorher lag er mit den anderen zusammegekuschelt. Er mag nicht mehr spielen, nicht mit Spielzeug, nicht mit den anderen Katzen (er hat davor immer mit den kleinen Katzenwelpies gespielt, die ich immer zur Pflege habe). Er ist einfach zurückgezogener und viel weniger aktiv. (ist jetzt 3 bis 4 Jahre alt). Er kommt mir immer müde und ausgelaugt vor. Praktisch genau wie ich.
Er hat mal Phasen, da ist er aktiver, da mag er gestreichelt werden, und da spielt er auch mal wieder mit Spielzeug. Aber auch immer nur kurz, nie mehr mit den ausgedehnten Rennspielen wie vor der Krankheit.
Ich hab da auch schon soooo oft das Gefühl gehabt, er wirkt einfach immer müde und depressiv.
Müsste mal schauen, ob seine "guten Zeiten" mit meinen übereinstimmen, das hab ich nämlich noch nicht bedacht.
Aber was und wie ich da testen lassen kann, was es verändern würde, ober ob ich überhaupt irgendwie ihm was Gutes tun kann, das hab ich bisher noch nicht rausgefunden.

5)
Zitat
Aber was und wie ich da testen lassen kann, was es verändern würde, ober ob ich überhaupt irgendwie ihm was Gutes tun kann, das hab ich bisher noch nicht rausgefunden.

Püschelchen, das muss jeder für sich entscheiden, WAS er da macht. Der eine sucht eben per Labortests diverse Erreger, die er eben versucht, zu behandeln - in welcher Form auch immer. Der nächste doktort auf's Blaue hinaus irgendwelche Kräuter und Globulis rein und wieder der nächste rennt von Arzt zu Arzt. Ich war ja schon kurz davor, verrückt zu werden - immer wieder habe ich irgendwelche Symthome zu irgendwelchen Erregern gesehen. Ich sag es jetzt ehrlich und offen:
Mir sind die Erreger, welche auch immer SCH... EGAL!!!!
Die Frage, die sich für mich stellt ist: WARUM kommen da diverse Erreger hoch, deren Namen und Bezeichnungen mir inzwischen echt egal sind. Die Symthome ähneln sich - gerade bei den ZNS-Erregern zu arg. Ihr habt sicherlich bemerkt, dass ich nicht mehr so oft im Forum bin. Ich musste für mich - MEINE Wahrheit finden, meinen Weg, den ich künftig beschreiten werde. Es ist neu, es ist umstritten, es ist sicherlich viele viele Diskussionen wert - für mich gibt es nur den einen Weg: den Grund, WARUM die Erreger hochkommen, den will ich wissen und den will ich behandeln. Sympthome nur noch, wenn arg.
Nazul hat mich gelehrt: Wer nur die Sympthome behandelt, behandelt den eigentlichen Grund der Erkrankung nicht. Somit können Organe schwer beschädigt werden, was nicht mehr rückgängig zu machen ist.

Ich habe hier ein krankes Pony, wo überhaupt nicht klar war, was er denn nun hat. Tja, Stoffwechselstörung. Wo stört es denn? Wo ist der Haken, wo das Problem? Nix Ahnung gehabt. Die Sympthome haben sich regelrecht alle überdeckt. Inzwischen bearbeiten wir Harnröhreninfekte, Arthrose, Gallenuntätigkeit... Bohhh, für den einen das Todesurteil, für uns ein riesen Fortschritt. Wir arbeiten da Problem für Problem ab. Dann meine eine Hündin: Hautkrebs, Hyperaktivität ... , die andere Hündin mit Hormonproblemen, Fellproblemen... alle nicht mehr die Jüngsten. Dann unser kleiner Kater, der plötzlich aggressiv wurde. Mir ist gleich durch den Kopf geschossen: BORNA! Bevor ich aber die Schizo-Phase bekomme, hab ich nachgedacht: Immunsystem festigen, unterstützende Vitalstoffe, im Akutfall homöopathische Medizin und natürlich vernünftiges Freßchen. Jou, nun schmust er wieder und die Kratzer und Bißwunden - auch beim Kind - heilen wieder ab.
Mir ist die Homöopathie sehr ans Herz gewachsen, jedoch stoffliche Lücken kann sie nicht schließen.
Und richtig Chris, es sind nicht immer irgendwelche Erreger - sondern oftmals Neurotoxine, die sich ewig lange (Halbwertzeit 20 Jahre?) halten und den Organismus zusätzlich arg belasten. Es ist erschreckend, was diese alles auslösen können. Wir haben hier gerade "schlafende Hunde" geweckt - bei mir selber und beim Pony. Wir beide leiden an dicken fetten Lymphdrüsen. Um diese zu entlasten, gab es ein spezielles Mittelchen. Volltreffer! Die Schwellungen nahmen ab, jedoch die Sympthome wurden stärker. Nun müssen diese Toxine eingefanen, gebündelt und ausgeschieden werden... Tolle Zeit dafür ausgesucht: Impfhochkonjunktur im Nachbarstall, Fellwechsel und besch... Wetter. Öfters mal was Neues

6)
Zitat
Aber was und wie ich da testen lassen kann, was es verändern würde, ober ob ich überhaupt irgendwie ihm was Gutes tun kann, das hab ich bisher noch nicht rausgefunden

Diese Frage kann ich sehr gut verstehen.
Nicht nur was testen, auch wo testen und dann wie behandeln.
Alle Fragen schwierig zu beantworten.
Ich hatte wahrscheinlich großes Glück, das die Unternehmungen die ich ohne Labordiagnostik unternahm gut gepasst haben.
Bioresonaz, z.B. an die mir schwer viel zu glauben, obwohl ich gesehen habe, dass es bei der Diagnostik positive Ausschläge gab, bei der Behandlung habe ich unterschiedliche „Wellen“ in meinem Körper gespürt und danach gab ist keine Reaktionen mehr im Test.
Ich war in den letzen drei Jahren nach und noch mit guten Erfolgen bei einem sehr guten Chiropraktiker, einem Osteopathen und nun nochmals bei einer HP mit Otsteopathi kombiniert. Mit dem Ergebnis, das es mir sehr gut geht.
Ich wollte auch nicht wirklich wissen was ich genau habe.
Mir hat es gereicht, dass alles was ich unternommen habe, die Selbstheilungskräfte meines Körpers unterstützen. Das ist ja zunächst nur eine Aussage, wo man denken kann: „Schön, und nun“
Ich konnte (und kann noch immer) spüren, wie neue Energie dazu kam und kommt, ich leistungsfähiger wurde und auch eine innere Freude am Leben weiter zunahm. (War allerdings vorher schon eher eine Frohnatur)
Es liegt sicher auch immer am Umfeld. Mein Mann hat mich argumentativ unterstützt und selbst einige Besuch bei den Therapeuten für sich in Anspruch genommen und ebenfalls profitiert.
Einige haben zwischen zeitlich auf mich eingewirkt, dass das so ja nicht gehen würde, ich müsste doch wissen mit wem oder was ich es zu tun habe und ob „das“ dann auch besser bzw. weg ist. Nö, muss ich nicht.
Catja ich wünsch Dir die Energie, eine Entscheidung für Dich zu finden, wie Du Dein Problem angehen willst, Du wirst sehen, dann gehen auch Türen auf! Die ersten Schritte sind die schwierigsten.

Ende
Chris
 
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