Gegen Viren - Behandlung mit der Phytotherapie

Gegen Viren - Behandlung mit der Phytotherapie

Beitragvon Chris » Sa Feb 27, 2010 6:33 pm

Gegen Viren - Behandlung mit der Phytotherapie aus dem Archiv, daher sind einige Links nicht mehr da.

Gegen Viren gibt es in der Schulmedizin außer der Gruppe der Virusstatika (siehe z.B. Aciclovir bei Herpes und Amatadin bei Borna) kaum sonst etwas. Dagegen hat die Natur einiges dagegen zu bieten - (siehe hier auch L-Lysin unter Vorbeugung auf der hauptpage)

Wirkstoff aus Süßholzwurzeln stoppt Viren

Wirksam gegen Viren: Neuere Forschungen zeigen, daß der im Süßholz enthaltene Süßholzzucker (ca. 20% im Lakritzdicksaft), ein hervorragender Schutz gegen Viren ist - sowohl im aktiven Stadium als auch in der Zeit der Inaktivität. Viele Viren können jahrelang in Zellen versteckt sein, bevor sie eine (Neu)Infektion erzeugen. Süßholzzucker ist der einzige Stoff, der die Tarnung der Viren beseitigt und damit das Selbstmordprogramm der befallenen Zelle auslöst. (Journal of Clinical Investigation, Bd. 115, Nr. 3, S. 650)

Ferner enthählt Süßholssaft eine stark antivirale Wirkung, und zwar der Inhaltsstoff Glycyrrhizin : Wasserausscheidende, hustenlösende, entzündungshemmende Wirkung. Oft antibiotische Wirkung auf Bakterien, Pilze und Viren. Fischgifte und stärken das Immunsystem.

Lakritz bringt Herpesviren den Tod im Schlaf - Inhaltsstoff wirkt auch gegen inaktive Form der Erreger - lesen Sie weiter hier: http://www.wissenschaft.de/wissen/news/249725.html
Im Gegensatz zu Amantadin wurden während der Therapien in Japan praktisch keine Nebenwirkungen beobachtet.

Süßholz ist also im Grunde genommen Medizin. Und wie jede Medizin hat es erwünschte und unerwünschte Wirkungen. Aber Vorsicht vor zu viel davon:
Menschen, die z.B. unter Diabetes (Zuckerkrankheit), Bluthochdruck, Herzproblemen wie Rhythmusstörungen oder Herzschwäche, Lebererkrankungen oder schweren Nierenfunktionsstörungen leiden, sollten um Lakritze, besonders um Starklakritze, eine großen Bogen machen. Besondere Vorsicht mit Süßholzprodukten sollten auch Frauen während der Schwangerschaft walten lassen. weiter: http://www.gesundheit.de/ernaehrung/leb ... /lakritze/ - nicht mehr online

Nachtrag: http://www.biomess.de/biomess-Site/ochratoxin.htm -
Auszug daraus:
Arznei- und Lebensmittel, die Auszüge der Süßholzwurzel, den so genannten Lakritzsaft enthalten, weisen häufig gesundheitsschädliche Schimmelpilzgifte (Mykotoxine) auf. Das bestätigt eine Studie der Bundesforschungsanstalt für Ernährung (BfE) in Karlsruhe.
Das Bundesinstitut für gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärmedizin (BgVV) in Berlin hält "die gefundenen Spitzenbelastungen" mit dem im Lakritzsaft vorhandenen Stoff Ochratoxin A (OTA) für "problematisch". OTA ist eine von Pinselschimmel-Arten (Penicillium) produzierte Natursubstanz und wirkt im Tierversuch carcinogen . Ausserdem ist OTA schädlich für die Nieren und das Immunsystem. Weiterhin soll es erbgutschädigend sein.


Pflanzen mit antiviraler Wirkung

Minophagen ist ein standadisiertes Süßholzwurzelextrakt, das aus Japan kommt.
Wirksamer Bestandteil ist Glycyrrhizinsäure, der Handelsname ist "Stronger Neo-Minophagen". Die meisten kennen den Wirkstoff aus Lakritz. Das Mittel wird seit rund 20 Jahren in Japan zur Behandlung von Hepatis C mit sehr hohem Erfolg eingesetzt und ist in Deutschland nicht zugelassen (ist bei Import rezeptpflichtig).

Man beruft sich auf die angeblich zu starken Nebenwirkungen wie Bluthochdruck und Ödeme, die jedoch selbst in Höchstdosen kaum zu beoabachten waren und sehr mild ausfielen.
Könnten in Wirklichkeit auch aber Wirtschaftsinteressen dahinter stehen.
Speziell bei den Patienten, die auf die klassische Kombitherapie von Interferon mit Virustatika nicht ansprechen, konnten selbst im Spätstadium von Leberschädigungen noch Heilungserfolge erzielt werden.

Eine Studie der Uni Hannover brachte sensationelle Erfolge, eine Studie der Uni Freiburg läuft!
Die G-Säure wirkt mild kortikoid aber hat scheinbar noch unentdeckte andere Fähigkeiten, die erst langsam erforscht werden.
U. a. wirkt sie scheinbar stark spasmolytisch, wird in den asiatischen Ländern scheinbar auch erfolgreich bei Asthma eingesetzt, gleichzeitig antioxidativ und könnte DER nichtstreoidale Entzündungshemmer der Zukunft werden und ein hohes Spektrum an Autoimmunitätsreaktionen könnte damit behandelt werden, OHNE das gesamte IS lahm zu legen.
Das Immunsystem wird nicht blockiert, sondern es treibt die kranken Zellen in den programmierten Zelltod, lässt die gesunden aber in Ruhe.
Zudem wirkt es nachweislich gegen VZV und HSV 1! Somit kann auf der Schiene eine Entlastung vorgenommen werden und auch die Leber kann entlastet werden.

Signifikant ist ja, dass viele offensichtlich eine Ausprägung des HLA DQ 6 mit dem Autoimmunkomplex haben, der auch mit chronisch aktiver Hepatitis asssoziert ist.

Kurz: Vom Arnzeibild her passt dieser Wirkstoff eigentlich ideal auf das Erkrankungsbild von CFS, eine antivirale gepaart mit einer mild entzündungshemmenden Wirkung.

Ein Erfahrungsbericht aus dem ebv-forum.info berichtet: jeweils nach einer Infusion mit 20 ml in NACL (bisher 2 x) ein Verschlechterung am Folgetag gehabt und danach über 3 bis 4 Tage eine Verbesserung in der Form verzeichnen können, dass die "Schübe" ein wenig ausgebremst wurden.Über einen Erfolg ließe sich aber erst bei einer längerfristigen Anwendung entscheiden. Inwieweit EBV durch Minophagen bekämpft wird, ist unklar.
Zum Thema Minophagen und zum Thema Phytotherapie allgemein (u.a. eine Liste der Uni Erlangen) stelle ich mal folgende Links ein, wo sich jeder informieren kann und selbst ein Bild machen kann.

Hier die LINKS über Phytotherapie:

http://www.natura-naturans.de/artikel/virus.htm

http://www.apotheke-sommer.de/suessholz.htm

http://www.bio-gaertner.de/Articles/I.P ... scheO.html

http://www.aerztezeitung.de/docs/2003/1 ... /hepatitis

http://www.ukl.uni-freiburg.de/med/med2 ... studie.htm

http://www.wissenschaftliche-verlagsges ... midtke.pdf

http://www.uni-duesseldorf.de/kojda-pha ... 001-12.pdf

http://www.biologie.uni-erlangen.de/pha ... nliste.pdf

Adaptogene (Heilpflanzen nach TCM):

Da die Herpesviren u.a. durch Stress geweckt wird und man die Viren allgemein eigentlich nur über ein gutes Immunsystem packen kann, rücken die Adaptogene als ein Mittel zum Immunaufbau und Immunstärkung bzw. zur Stressverminderung und -bewältigung ins Licht der Interesses. Mit Stress sind aber auch gemeint z.B. Impfungen oder Stress durch Schmerzen bei der Trigenumus-Neuralgie.Die einzelnen Adaptogene sollten nach Möglichkeit bei jedem individuell eingesetzt werden.

In der Phytotherapie, einem der ältesten Therapieverfahren überhaupt, werden Beschwerden mit Hilfe von Pflanzenwirkstoffen behandelt. Die Pflanzen werden eingesetzt als Frischpflanzen, als Drogen oder als Extrakte, die auch zu Tees, Kapseln, Tropfen oder Salben weiterverarbeitet werden können. Hinsichtlich der Wirksamkeit gibt es sowohl bei den einzelnen Pflanzen als auch bei den Präparaten große Unterschiede; generell haben pflanzliche Präparate jedoch ein breites Wirkungsspektrum und weniger Nebenwirkungen als synthetische Medikamente.

Unter Phytotherapie (griech. phyton = Pflanze, therapeia = Pflege) oder Pflanzenheilkunde versteht man die Behandlung und Vorbeugung von Krankheiten durch Pflanzen, Pflanzenteile und deren Zubereitungen. Auch Befindensstörungen wie beispielsweise Nervosität und Stress werden mit pflanzlichen Präparaten behandelt. Sonderformen davon, die sich über Jahrtausende entwickelt haben, sind ein wichtiger Bestandteil der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) und der Ayurvedischen Medizin in Indien. Die Phytotherapie ist wie die Homöopathie eine spezielle Therapierichtung, die neben naturwissenschaftlichen Bewertungsmaßstäben auch vorhandenes Erfahrungsmaterial heranzieht. Man unterscheidet die rationale oder allopathische Phytotherapie, die auf der naturwissenschaftlich begründeten Medizin basiert, und die traditionelle Phytotherapie, die sich aus der Volksheilkunde entwickelt hat. Erstere erhebt den Anspruch, kausal und symptomatisch der Krankheit entgegenzuwirken, während die Tradition sich auf überlieferte Erfahrungen stützt.

Anders als in der Homöopathie lässt sich die Wirkungsweise der Phytopharmaka innerhalb des naturwissenschaftlichen Weltbildes erklären. Ein wichtiger Unterschied diesbezüglich ist die Dosis-Wirkungsbeziehung: je höher in der Phytotherapie die Dosis, desto stärker ist auch die Wirkung, während es sich in der Homöopathie genau umgekehrt verhält.
aus Medicine-Worldwide http://www.onmeda.de/arztbesuch/alterna ... e.html?p=2
Chris
 
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Re: Gegen Viren - Behandlung mit der Phytotherapie

Beitragvon Linus » Sa Aug 28, 2010 5:11 pm

Ist etwas bekannt über die Dosierung von Süßholzwurzel (gegen Viren beim Pferd)??
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Re: Gegen Viren - Behandlung mit der Phytotherapie

Beitragvon Jananorm » So Aug 29, 2010 11:12 am

Das würde mich auch mal interessieren! Ich habe dazu nicht so viel gefunden und mich dann an den anderen Kräuterdosierungen (zw. 20-30g tgl.) orientiert. Ich hab Süßholzwurzel gemahlen so eine Weile gefüttert. Da es sich dabei aber um die ganze Wurzel handelt und nicht um die separierten Wirkstoffe, denke ich, dass wahrscheinlich diese Höhe der Dosierung nicht ausreichend sein wird, um messbare Erfolge zu erzielen. Vermute, dass das das gleiche Problem ist wie mit der Behandlung mit Gelbwurzel (dem Ingwer verwandt): Wenn man die wissenschaftlich ermittelte Menge der Wirkstoffe mit der normalen Wurzel füttern möchte, ist man bei über einem Kilo. Und das bekommt man wohl eher nicht ins Pferd.

Andererseits habe ich mir -ganz neu- überlegt, ob es nicht aber auch möglich ist, dass die Wurzeln und Kräuter ja auch irgendwie Informationen tragen und die ja auch in geringen Mengen aufgenommen werden und der Körper damit auch trotzdem etwas anfangen kann, auch wenn es nicht die wissenschaftlich ermittelte Wirkstoffmenge ist, die im Laborexperiment nötig war, Ergebnisse zu erzielen.
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Re: Gegen Viren - Behandlung mit der Phytotherapie

Beitragvon Barbara » Mo Aug 30, 2010 7:56 am

Es gibt pflanzlich aber noch einiges mehr gegen Viren. Artemisia, Karde, Umckaloabo uvm..... ist schon interessant wie man sich mit vielen natürlichen Dingen gut helfen kann.
Barbara
 
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Re: Gegen Viren - Behandlung mit der Phytotherapie

Beitragvon Barbara » Di Okt 05, 2010 4:22 pm

Ich habe die Listen nochmals durchgelesen. Ich vermisse auch Eisenkraut (Verbena). Eisenkraut gehörte zu den drei heiligen Pflanzen der Kelten und wurde für sehr vieles eingesetzt. Auch heute werden ihm Wirkung gegen Malaria (Babesien?)und Viren/Grippeviren (Borna?) zugesprochen.
Weiß da jemand etwas drüber?
Barbara
 
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