Pony hat Borreliose - ich auch?

Pony hat Borreliose - ich auch?

Beitragvon 03ponyfell » Do Jun 04, 2015 9:48 pm

Hallo,

ich bin weiblich, schon etwas älteres Semester. Habe aufmerksam viele Beiträge in diesem Forum bezügl. Borreliose gelesen. Bei meinem Pony wurde Borreliose festgestellt, nach einer Odysee von Arzt zu Arzt (seit 2010!), bei der nichts wirklich greifbares herauskam. Das Ergebnis des Westernblot steht noch aus.
Nun gibt es offensichtlich Wechselwirkungen zwischen Tier und Mensch, wie ich hier nachlesen konnte.
Ich habe seit ca. 20 Jahren eine Colitis ulcerosa und seit ca. 4 Jahren eine Hashimoto. Da die Medikamente(5-Aminosaliylate) gegen CU bei mir nicht anschlugen und ich nicht lebenslänglich Cortison nehmen wollte, habe ich meine Ernährung radikal umgestellt. Seither habe ich die CU einigermaßen im Griff, bei Auswärtsessen bekomme ich jedoch fast jedes Mal Probleme. Wegen Hashimoto muß ich L-Thyroxin nehmen, sonst bin ich ab 15h nicht mehr zu gebrauchen. Seit etwa 2 Jahren bin ich in homöopathischer Behandlung, was mir etwas mehr Lebensmut zurück gebracht hat. Außerdem habe ich den Cistus Tee für mich entdeckt. Lasse ich ihn für längere Zeit weg, habe ich nach wenigen Tagen wieder Darmprobleme. Meine Merkfähigkeit, die früher excellent war, ist völlig unterirdisch. Gleiches gilt für die Konzentration. Manchmal muß ich mitten im Satz abbrechen, weil mir entfallen ist, was ich sagen wollte. Ich habe diese Entwicklung, die auch etwa seit 4 Jahren immer weiter bergab führt, dem Alter zugeschoben (meine Ärzte übrigens auch ;( ) Ich bin schon morgens wenn ich aufwache müde, kann mich nur schwer entschließen, aus dem Bett zu hüpfen, kriege meinen Haushalt kaum bewältigt. Meine Berufstätigkeit habe ich vor 2,5 Jahren eingestellt, weil die Körperkraft nicht mehr ausreichte. Bin oft depressiv und bin eigentlich nur wegen der Pferde noch am Leben. Nach der Diagnose für mein Pferd, saß ich nächtelang am PC und habe wegen Borreliose recherchiert, gestern bin ich auf dieses Forum gestoßen, dabei auch auf die Seite von Fr. Dr. Seidel. Die Symptome, die sie der Borreliose zuschreibt, treffen zu einem großen Teil auch auf mich zu. Ich war mir nie sicher, ob ich tatsächlich CU habe, andere Patienten sagten mir immer, wenn sie die verordneten Medikamente nehmen, geht es ihnen gut. Das hat bei mir nie ohne Cortison funktioniert, nach dem Ausschleichen war es wieder so schlimm wie vor der Cortisontherapie. Auch hatte ich immer den Eindruck, dass meine Beschwerden mit der Ernährung zusammenhängen, was sich ja auch zum gößten Teil bestätigt hat. Frage mich nun, ob ich mit meinem Pony zu intensiven Kontakt hatte, es mich angesteckt hat – oder ich mein Pony?
Pony zeigte immer wieder Lahmheit hi. re. oftmals am nächsten Tag wieder verschwunden. Entzündungshemmende Therapie, Hyaluronsäure oral, Gelenkkräutermischungen und Homöopathie/Osteopathie/Elektrotherapie haben nichts verbessert. Nach einem Stallumzug im Februar ging es ihm prächtig, es ist sogar Gruppenchef. In der letzten Märzwoche bemerkten wir bei einem Ausritt, dass es wieder lahmte - doch diesmal hinten l i n k s. Eine auf dem Hof befindliche TA untersuchte es chiropraktisch, konnte nichts finden, empfahl warm eindecken mit 2 (!) Winterdecken. Guter Tip, am folgenden Tag war nichts mehr zu sehen. Wir schrieben die Lahmheit dem kalten Wind zu und deckten fortan sehr sorgfältig ein, auch beim Reiten hatte es seither eine Nierendecke auf der Kruppe. Mitte April dann plötzlich vorne rechts lahm, obwohl wir fast ausschließlich Schritt mit ihm ritten bzw. es an der Hand bewegt wurde. Zufällig anwesender THP untersuchte das Bein, meinte es wäre wahrscheinlich in ein Loch getreten und hat dabei die Beugesehne überdehnt. Seither nur noch Führen oder am Fahrrad bzw. als Handpferd im Schritt mitlaufend. Letzte Woche dann wieder extrem lahm hinten links. Herbeigerufener TA konnte nur leichte Schrittverkürzung im Schritt und "klamm" gehen im Trab sehen. 2 h zuvor noch stocklahm, trat nur mit der Zehenspitze auf. Habe TA überzeugt, Blut abzunehmen und einen Borreliose-Test zu machen. Dieser war positiv, exakte Werte habe ich noch nicht, aber da TA gleich den Western blot hinterher schob, muß der AK-Titer wohl schon sehr deutlich erhöht sein.
Kann ich die Borreliose ohne Antibiotika angehen? Brauche nicht auch noch eine kaputte Darmschleimhaut beim Pony. Wer weiß Rat?
03ponyfell
 
Beiträge: 3
Registriert: Do Jun 04, 2015 10:25 am

Re: Pony hat Borreliose - ich auch?

Beitragvon anauel » Do Jun 04, 2015 10:15 pm

Erstmal heiße ich dich willkommen bei uns im Forum.
Mein Rat kann nur sein, erstmal genau durchzuchecken, was wirklich alles im Argen ist. Niemand hat nur Borreliose, weder Pferd noch Mensch. Und ja, die meisten Erreger springen hin und her - ich kann da ein Lied von singen. Das mit der Artengrenze scheint bei vielen Erregern nicht zu stimmen, mein Pferd und ich haben zusammen einen großen Teil der Bakterien und Viren gemeinsam gehabt und deshalb raten wir in den Selbsthilfegruppen immer, dass die Menschen und Ihre Haustiere, auch Pferde, beide zusammen behandelt werden müssen, sonst gibt es immer wieder Ping-Pong mit den Erregern.
Bei einer chron. Borreliose ist sehr viel im Argen, angefangen bei den ganzen Co.Infektionen, von denen immer einige vorhanden sind, Bakterien sowie Viren, dann immer Umweltbelastungen wie Schwermetallbelastungen (auch die Pferde), Elektrosmog (finden Borrelien, Bornaviren und Herpesviren garnicht gut und reagieren mit vermehrten Wachstum und agressiveren Toxinen), Stoffwechselerkrankungen, Parasiten, Pilzbelastungen, kranker Darm, autoimmunen Prozessen wie Hashimoto und anderen etc. Steht ja alles auf den hauptpages gut beschrieben. Damit besteht für die meisten Therapeuten die Frage, wo fängt man an?
Meiner Meinung bekommt das alles nur raus mit einem bioenergetischen Check - siehe als Beispiel hier stehen einige dabei: https://www.bzk-online.de/externe-info- ... itglieder/
Bei diesem bis zu 2-stündigen Test mit dem BICOM u.a. für 180 € wird alles, was ich oben angeführt habe, durchgecheckt und dann kann man einen Therapieplan machen. Dein Pony würde sie gleich mitmachen.
Anfangen tun wir jetzt nach so vielen Erfahrungswerten beim Darm (80 % des Immunsystems werden dort gebildet, weiß man ja inzwischen). Viele der chron. Kranken haben Parasiten und Protozoen, insbesondere Egel, von denen es 4-5 Sorten gibt, ganz fiese Gesellen, die Bakterien und Viren fressen, das ist ein riesiges Reservoir. Heißt im Klartext, die müssen zuerst weg, sonst fängt man immer wieder von vorne an.
Gleichzeitig werden die Entgiftungsorgange gestärkt, denn viele können nicht oder schlecht entgiften, dann werden die Erreger eleminiert - mit Frequenztherapie, Radionik wirkt noch besser.
Das ist der Weg, so gehts weiter, je nachdem wie lange man schon krank ist, dauerts kürzer oder länger, manchmal auch viel länger, aber es funktioniert.
Von der Therapeutin weiß ich auch, dass die Borreliensorte, die für die Hauterkrankung ACA zuständig ist, das gleiche auch mit der Darmschleimhaut machen kann. Und diese Erreger bekommt man m.M. nach nur weg, wenn man alle Geschütze zusammen auffährt, aber in der Hauptsache durch Frequenztherapie und der Informationstherapie der Radionik. Ich kann dir Adressen dafür nennen.
anauel
Site Admin
 
Beiträge: 53
Registriert: Fr Mai 14, 2010 9:14 am

Re: Pony hat Borreliose - ich auch?

Beitragvon 03ponyfell » Do Jun 25, 2015 11:29 am

Hallo anauel,
danke für die ausführliche Antwort. Das Pony bekommt inzwischen AB - vorgesehen sind 40 Tage, verträgt es erstaunlich gut. Zur Unterstützung habe ich Bitterkräuter gefüttert und seit einer Woche gebe ich nur noch Cistus Tee. Seit es den Tee bekommt lahmt es nicht mehr, ist aber zuweilen sehr apathisch, läßt sich beim spazieren gehen hinterher ziehen. Hatte gestern THP da, hat div. Nadeln gesetzt, fand das Pony auch sehr schlapp. Nach vielen weiteren Nächten am PC, Durchsicht alter Unterlagen betreffend Behandlungen/Impfungen am Pony und Austausch mit THP sind wir auch zu dem Schluss gekommen, dass es eher die tox. Metalle sind, die dem Pferd Probleme machen. Die Borrelien haben leichte Beute gemacht. Nun heißt es erstmal abwarten bis die AB beendet ist. Parallel will THp jedoch die Borreliose mit naturheilkundlichen Mitteln behandeln, dann Darmsanierung und anschließend Ausleitung.
Nach der Lektüre der vielen infos und weiterführenden Verweisen, wird es auch bei mir auf eine Schwermetallvergiftung hinauslaufen: bin aus der Generation, die all die tollen Impfungen in den 60 und 70er Jahren mitgenommen hat. Zur Zeit gibt mein Darm zwar Ruhe - ohne Medikamente, nur klass. Homöopathie und Cistustee, aber die Müdigkeit nimmt immer größere Ausmaße an, gleichzeitig die Antriebslosigkeit. Nun hat auch noch mein 2. Pony ein dickes Bein, weshalb Reiten nun komplett wegfällt, das Einzige was mir überhaupt noch Spaß gemacht hat.
Dr. Klinghardt warnt übrigens vor der Bioresonanz/Radionik, hierdurch würden nur die Schwermetalle ins Gehirn verlagert.

Ich werde weiter berichten.

ponyfell
03ponyfell
 
Beiträge: 3
Registriert: Do Jun 04, 2015 10:25 am

Re: Pony hat Borreliose - ich auch?

Beitragvon Chris » Do Jun 25, 2015 7:46 pm

Hi ponyfell,
Dr. Klinghardt warnt übrigens vor der Bioresonanz/Radionik, hierdurch würden nur die Schwermetalle ins Gehirn verlagert.

Wo soll das denn stehen? Das ist doch Blödsinn, natürlich werden die Schwermetalle parallel auch mit der Bioresonanz bzw. Radionik ausgeleitet, was man dann aber auch dazu gebraucht, sind gleichzeitig die Chelate, um den Mist auch rauszubefördern aus dem Körper, also je nach Art der Schwermetalle entweder Chlorella, Zeolith, Toxisorb oder gar CapilarEx.
Wir haben gerade jetzt im Frühjahr bei den Headshakern, die wieder anfingen, das Aluminium aus den Impfungen mit Radionik super ausgeleitet, Aluminium verursacht Allergien, weiß man heute.
Also enweder hat Klinghardt von moderen Methoden keine Ahnung oder du verwechselst da was. Ich kenne das nämlich von der Kombi Chlorella mit Koriander oder wars Bärlauch? Eins von beiden darf man erst anwenden, wenn das Quecksilber nicht mehr im Bindegewebe ist, denn dann geht es ins Gehirn. Also was völlig anderes.
Chris
 
Beiträge: 2593
Registriert: Mi Sep 09, 2009 5:15 pm
Wohnort: Süd-Hessen

Re: Pony hat Borreliose - ich auch?

Beitragvon 03ponyfell » Do Jul 02, 2015 11:32 am

Hallo chris,

lies mal hier http://www.power-for-life.com/Schwermet ... trag1.html Ein Vortrag von Dr. Klinghardt und hier der 2. http://www.power-for-life.com/Schwermet ... trag2.html

Mag sein, dass es von pfl aus dem Zusammenhang gerissen wurde, das vermag ich nicht zu beurteilen.

Pony bekommt jetzt zusätzlich noch die Borrelia Nosode, nach Darmsanierung will ich die Ausleitung angehen. Hatte schon einmal 2014 mit zeolith versucht zu entgiften. Konnte aber keine signifikante Veränderung feststellen.

MfG,
03ponyfell
 
Beiträge: 3
Registriert: Do Jun 04, 2015 10:25 am

Re: Pony hat Borreliose - ich auch?

Beitragvon Chris » Do Jul 02, 2015 1:48 pm

Die beiden Links sind ziemlich alt, ich habe sie schon vor Jahren auf die shg-bergstrasse.de gestellt und schon möglich, dass ich damals da irgendwo selbst was dazu angemerkt habe.
Ich werde diese Seiten löschen, denn sie entsprechen nicht mehr dem heutigen Stand, den ich vertrete. Die Page ist nicht nur alt, sondern die Autorin schreibt darin von einer alten Studie, als sie noch Medizin studiert hat - also noch mal viel älter! Die zu dem Zeitpunkt benutzen bioenergetischen Verfahren dürften auch längst überholt sein!
Da steht aber trotzdem nichts anderes was ich dir oben erklärt habe, da geht es daum, dass die Homöopathen homöpathisches Quecksilber !!! geben und kein Chelat dazu. Oder doch Chlorella, aber mit Koriander, was man erst darf, wenn alles Quecksilber aus dem Bindegewebe raus ist. Dann passiert es, dass es ins Gehirn wandert. Logisch, dann kreist das Quecksilber, geht mit der Zugabe von Koriander ins Gehirn, wenn es noch nicht aus dem Bindegewebe raus ist. Nicht anderes habe ich gesagt - Quecksilber wird gelöst und kreist im Körper, spätestens im Dünndarm wird es wieder aufgenommen. Koriander bringt es ins Gehirn, wenn zur Unzeit genommen und vor allem, wenn nicht das passende Chelat dazu genommen wird, passiert auch oft, wenn die Leute in Eigenregie entgiften wollen! :roll:
Bioresonanz wird mit Elektro-Akupunktur nach Voll in einen Topf geworfen, benutzt von gewöhnlichen Heilpraktikern, die lediglich Homöpathika einsetzen - und nach deren Meinung dauert es dann 3- 4 Jahre! :evil:
Heute läuft das völlig anders bei den Therapeuten, die ich kenne und deren Verfahren ich voll vertrete.
Zuerst mal werden die Ausleitungsorgane gestärkt - das steht auch drin, okey - das kann aber schon mal dauern.
Dann werden Entgiftungsfrequenzuen eingesetzt - ich empfehle sowieso die Radionik, das funktioniert hervorragend. Gleichzeitig wird damit ausgetestet, welches Chelat notwendig ist. Das Ganze funktioniert genauso z.B. mit dem Bicom. Zum Beispiel waren bei mir die Entgiftungsfrequenzen so stark, dass ich es im Gehirn gemerkt habe, wo nämlich noch was saß von all den Jahren Vergiftung. Da hat eben Chlorella und CapilarEx nicht gereicht, da habe ich mir 3 x Infusionen mit Alpha-Liponsäure geben lassen, danach was gut. Außerdem haben wir auf der Page ein langes pdf, wie man entgiftet auf verschiedene Arten siehe www.shg-bergstrasse.de/pdf/Entgiftung2.pdf. Mit den heutigen Radionikverfahren oder auch mit dem BICOM kannst du überall aufspüren, ob noch Quecksilber da ist - das BICOM z.B. kann mit 50 000-facher Verstärkung arbeiten, dafür wurde dann ein Wattebausch mit meinem Speicher im Gerät mitbenutzt.
Ich schicke sowieso niemanden mehr zu einem normalen Heilpraktiker!
Chris
 
Beiträge: 2593
Registriert: Mi Sep 09, 2009 5:15 pm
Wohnort: Süd-Hessen

Re: Pony hat Borreliose - ich auch?

Beitragvon Chris » Fr Jul 03, 2015 10:21 am

Hier ist ein neuerer Link über Dr. Klinghardt, Borreliose und die eindeutige Empfehlung für Frequenztherapie
Dr. Klinghardt - Interview Lebensenergie-Konferenz vom 22.06.2014
http://rohspirit.de/koerper/fastenzeit- ... linghardt/
Entgiftung mit Chlorella, Bärlauch und Koriander steht da zwar immer noch auf einer weiteren Seite, aber die Therapeuten, mit denen ich zusammen arbeite, nehmen diese Kombi nicht mehr, sondern arbeiten zwar mit Chlorella als Chelatmittel, verwenden aber moderne Methoden wie die Frequenztherapie und die Radionik dazu.
Chris
 
Beiträge: 2593
Registriert: Mi Sep 09, 2009 5:15 pm
Wohnort: Süd-Hessen


Zurück zu Borreliose, Ehrlichiose, Babesiose, FSME etc. beim Pferd, Hund



Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast

cron