Entgiftung - Gluthation und andere

Entgiftung - Gluthation und andere

Beitragvon Chris » Sa Jul 31, 2010 2:47 pm

Dieser Artikel aus dem alten Forum befaßt sich mit Nebenwirkungen von Gluthathionsinfusionen.
Beim Erstellen der Artikel in 2008 war der Schreiberin noch nicht bewußt, dass bei ihr eine hohe Belastung mit Coxsackieviren bestand, die die Gluthathions-Synthese massiv stören können:
Chris
Donnerstag, 4. Dezember 2008, 20:48
Probleme nach Entgiftung
Längst nicht alle Stoffwechselstörungen fallen auch unter HPU oder KPU. Herpesviren z.B. verbrauchen viel Zink, der Gegenspieler ist Kupfer, soll heißen, hat man einen hohen Zinkmangel, hat man gewöhnlich auch einen zu hohen Kupferwert. Darmparasiten verbrauchen viel Vitamin B 12. Ein eklatanter Mangel hier läßt sich meistens nur durch Vitamin-B12-Spritzen erfolgreich ausgleichen. In der Regel ansonsten bekommt der Körper genug von diesem Vitamin, kann es aber nicht verwerten. Gerade die notwendigen Entgiftungsmassnahmen verschiedenster Art (siehe dazu die entsprechende Seite der Hauptseite) bei unseren Erregern hier auf der Page können zu Stoffwechselentgleisungen führen, da die Giftstoffe zwar gelöst, aber u.U. nicht vollständig ausgestossen werden können. In Mitleidenschaft wird hier u.a. der Darm und die Leber gezogen, aber auch andere Entgiftungsorgange. In diesem Thread möchte ich über die Füße als Entgiftungsorgan berichten:
Wie so viele andere Betroffene auch mit Borreliose oder anderen Erregern, habe ich seit meinem Entgiftungsprogramm mit Glutathioninfusionen, Chlorella und Co. andere neue Beschwerden.
Hauptsächlich erst mal Schmerzen in den Füßen, brennende Schmerzen, diagnostiziert als Nervenschmerzen, aber woher. Die Schulmedizin kennt da 3 Sachen: Diabetes, Saufen und noch was, muss noch mal nachfragen. Kommt aber alles nicht in Betracht bei mir. Auch nicht die Symptome der "burning feets", denn da sind nachts die Schmerzen und Brennen am schlimmsten. Bei mir ist es, wenn ich aus dem Bett steige, ich laufe mich dann ein. Nach dem urlaub im September im heißen Cran Canaria wars wieder sehr schlimm. Für mich war klar, womit es zusammenhängen mußte, mit der Entgiftung, die nicht so ganz funktioniert hat. Füße sind Entgiftungsorgane, beim Menschen wie beim Pferd und eine Bekannte von mir, die einen Beruf als mediz. Fusspflegerin ausübt, sagte mir, ich solle es mal mit der TCM und Entgiftungsplastern auf den Fusssohlen probieren. Darüber hinaus enden 60 Akupunktur-Meridiane in den Füßen, wußte ich auch nicht vorher.
Westliche und östliche Mediziner sind sich einig, dass über diese Punkte an den Füßen die Gesundheit der damit verbundenen Organe (über die Meridiane), Drüsen und Körperteile positiv beeinflußt werden können.
Der Internist wollte mir B-Vitamine, Selen und so verschreiben, hatte ich vorher auch schon des öfteren von meinen Therapeuten bekommen und irgendwann habe ich mir gesagt, ist doch Blödsinn, so viele Sachen einfach einzuwerfen, ohne zu wissen, ob der Körper da wirklich einen Mangel hat. Schliesslich sind das Mikronährstoffe, wo der Organismus sehr sehr wenig von braucht und wie schnell hat man zu viel davon eingeworfen und der Schuss geht voll nach hinten los.
Also liess ich eine Mikronährstoffuntersuchung machen, bevor ich da was einnehmen wollte.
Die Überraschung: Mein Zink war völlig am Boden, am äußersten Ende der roten Skala, mir fehlt dazu Eisen, Kalium, Magnesium.
Aber ich hatte zu viel von Calcium, Kupfer und Natrium. Die zugehörige Beschreibung lieferte ein Bild von Entzündungsherden irgendwo im Körper und von malträtierten Nerven-
Um KPU auszuschliessen wurde noch ein Extratest Vit. B 6 gemacht, das war in Ordnung, Selen auch fast in Ordnung.
Da kann mal sehen, wie unsinnig es ist, einfach auf Verdacht Mineral- oder Mikronährstoffe einzunehmen! Kann nur jedem vor Einnahme solcher Mittel empfehlen, erstmal einen Test auf den tatsächlichen Bestand im Körper durchführen zu lassen, wird natürlich mal wieder nicht von der Krankenkasse bezahlt, kostete ca. 40 Euro außer dem B-6-Test, der kostete nochmal 40 Euro allein.

Also nun zu den Pflastern. Bin fündig geworden bei z.B. http://www.entgiftungs-shop.de, gibt aber noch genug andere Hersteller. Die schicken einem sogar 2 als Probe kostenlos zu. Und dazu ein schönes Bild, wo auf welchem Fuß die Meridiane liegen, die dem jeweiligen Körperorgan entsprechen.
Ich war sehr überrascht, dass es mir genau da weh tat, wo die Meridiane für Dünn- und Dickdarm liegen. Schliesslich hatte ich im Sommer mit einem infektiösem Darmparasiten zu kämpfen. Hatte schon jahrelang meine Katze nicht mehr entwurmt, keine Ahnung, ob ich die Viecher von der hatte, diese Würmer sind auch ne Zoonose. Haben dann alle behandelt, Mann, Katze, Pferd.
Meine Bekannte sagte mir schon, dass bei ihr die Pflaster zuerst fast schwarz gewesen seien und mit der Zeit wären sie immer heller geworden. Genauso stehts auch auf der genannten Page.
Und so war ich nicht überrascht, dass meine beiden Pflaster auch fast schwarz waren und sehr nass am nächsten Morgen. Jetzt habe ich mir erstmal 20 Stck. bestellt.Werde weiter darüber berichten.
Seit Wochen quält mich ein sogenannter Tennisarm, Überlastung, hatte jetzt einen Physiotherapeuten, der auch Heilpraktiker ist. Was sagt der? Meine Schmerzpunkte laufen genau auf dem Dickdarm-Meridian am Arm ? ?(
Nach einigen Proben durch diese Pflaster gibt es schon Erfolge bei den Fußschmerzen, sind eindeutig besser geworden.

Chris

Dienstag, 30. Dezember 2008, 23:23
Entgiftung - Glutathion nicht unbedingt empfehlenswert
Da meine o.g. Symptome eindeutig einen Zusammenhang mit den Glutathionsinfusionen in irgendeiner Weise zu tun hatten bzw. die Nebenwirkungen oder Folgen waren, habe ich mal danach recherchiert:
Vitamin C und Glutathion
Einigen Patienten wird heute eine hoch dosierte Vitamin C-Therapie in Kombination mit einer Glutathioninfusion angeboten. Hoch dosiertes Vitamin C wirkt allerdings nicht mehr wie physiologisch dosiertes Vitamin C als Antioxidans, sondern stellt eine starke Säure dar.
Ob die Kombination mit dem Antioxidans Glutathion sinnvoll ist, muss in Frage gestellt werden. siehe dazu: http://www.habichtswaldklinik-ayurveda. ... thion.html
Für meinen erhöhten HbA1c -Wert nach der Behandlung gibt es auch eine diesbezügliche Erklärung: (Nebenwirkungen: In seltenen Fällen kann es sowohl zu einem Mangel von Spurenelementen (Selen und Zink überprüfen), als auch zu Magnesium- und Kaliummangel kommen. (siehe meinen obigen Mineralstofftest!) Bei Diabetikern kann es zu einer Verschiebung der benötigten Insulindosis kommen, daher bitte regelmäßig Blutzuckerwerte kontrollieren, was Diabetiker ja sowieso machen
sollten. Die Dosis hängt natürlich vom aktuellen Laborbefund und der Indikation ab. Bei Diabetiker können hohe Blutzuckerwerte (Ketonkörper) mit Glutathion reagieren, so dass wiederum eine höhere Dosierung von SAcetylglutathion
notwendig werden kann. Es empfiehlt sich ab und zu eine Laborkontrolle machen zu lassen.
http://www.cysticus.de/glutathion.htm

Gifteinlagerung ins Gehirn fördern:
http://toxcenter.de/suche/highlight.php ... thylierung:
Fast alle Vitamine, Glutathion und Selen fördern die Gifteinlagerung ins Gehirn. Der Vorgang heißt „Umgiftung“ und wird fälschlich von Laien als „Entgiftung“ umgedeutet, weil die Gifte aus dem Blutweg verschwinden. Der Wirkmechanismus ist eine „Methylierung“. Durch das Anhängen der Methylgruppe CH3 kann das Gift die Bluthirnschranke durchdringen.
Die Hirneinlagerung von fettlöslichen Giften führt zu schweren Hirnsymptomen. Wir beobachteten in mehreren Fällen nach hoch dosierter Vitamingabe das Auftreten einer Schizophrenie, die zur Klinikaufnahme zwang. Die Vitamine wurden in diesen Fällen nie von Ärzten empfohlen! Das Leben dieser Patienten blieb verpfuscht. Niemand weiß vorher, ob er zur Schizophrenie neigt.
Noch nie sahen wir bei chronisch Vergifteten irgendeine positive Wirkung durch Vitamine, Selen oder anderem.

Aus http://www.symptome.ch
Cutler empfiehlt NAC (also N‐Acetylcystein=ACC, N‐Acetyl Cysteine 600 mg ‐ SuperSmart). Aus dieser Vorstufe soll Gluthation am besten gebildet werden. Generell ist Gluthation ein Monothiol, birgt also anders als bei DMPS oder DMSA eine höhere Gefahr der "Umgiftung".
Daunderer warnt vor der "Umgiftung" und der Erhöhung der Allergieneigung gegen schwefelhaltige Substanzen (z.B. 2008 Tödliche Schwefelallergie verbietet stets die Zufuhr). es hilft nur eine ausleitung mit einem chelatbildner, also dmps, dmsa oder untihiol.


DocRitter
Mittwoch, 31. Dezember 2008, 17:19
Chris,
da mag zwar einges von stimmen, aber anderes...puh naja.
Daunderer und die Mikronährstoffe z.B. ohje.
Ich bewundere seine Arbeit und er hat so viel Gutes getan für so viele Patienten.. aber was da beschrieben wird ist in dem Fall, meines Erachtens, echt nicht richtig. Wir brauchen Mikronährstoffe und sind aufgrund schlimmer Umweltbelastungen und Entgiftunsmängel, echt verarmt daran (Bsp. Amalgam). Dem Körper Hilfe zur Selbsthilfe zu geben, ist ein toller Weg. Mikronährstofftehrapie funktioniert und echt von allen versch. Therapieformen mein absoluter Favorit. Jede Therapie gehört wie immer in die richtigen Hände erfahrener Fachleute...
Meiner Meinung nach, werden viele Patienten in ihrem Stoffwechsel hoffnungslos überfordert.. homöopathische Mittel regen die Entgiftung an, wo Mikronährstoffe zur Ausführung des Befehls fehlen.... das geht manchmal auch nach hinten los.
das ist natürlich nur ein Aspekt. eine falsche Zusammenstellung oder Reihenfolge der verordneten Vitalstoffe kann ebenso negativ sein.
Aber was die Methylierung betrifft. meineGüte.. das ist eines der wichtigsten Stoffwechselwege im Körper. Schützt uns vor Krebs.., um nur ein Beispiel zu nennen. Jeden Tag müssen unzählige Neurotransmitter und Hormone auf und abgebaut werden... Methylierung ist soooo wichtig.
In dem Punkt liegt Daunderer also meiner Meinung nach nicht richtig. Selbstverständlich kann auch ich mich täuschen... Wichtig wäre vielleicht aus allem diesen Absolutheitsanspruch rauszunehmen und auch Platz für kreative GEdanken zu lassen.
Und zu Deinem eigen Fall: weniger Homöopathie und mehr Vitamine und Mineralien wären schon gut. Immerhin hat Dein Körper dir auch klar gezeigt, dass er das braucht und mehr als positiv darauf reagiert...ich meine jetzt nicht die Infusionen, sondern die gezielte Substitution.
LG

Chris
Mittwoch, 31. Dezember 2008, 18:24
Danke, das mit Daunderer kann ich nicht beurteilen, ich lass es mal stehen, vielleicht hat noch jemand ne andere Meinung dazu. Habe ansonsten wieder ein bisschen gekürzt was ich im ersten Überschwang geschrieben habe. Jaja, weniger ist manchmal mehr. Frage mich echt, ob es mir nicht besser ginge, wenn ich garnichts genommen hätte von all dem Zeug ?(
LG
chris
Chris
 
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Re: Entgiftung - Gluthation

Beitragvon Barbara » So Aug 01, 2010 8:17 am

Verstehe ich das richtig, es besteht die Gefahr, dass im Rahmen einer Entgiftung durch diesen Vorgang Giftstoffe zwar gelöst aber dafür ins Gehirn transportiert werdenwo sie dann noch mehr Schaden anrichten?
Gilt das auch für Liponsäure? Und für welche Antoxidantien noch?
Ist das nur der Fall, wenn im Blut mehr "Gift" als im Gehirn ist und dann durch Überwinden der Blut-Hirnschranke ein Gradientenausgleich erfolgt?
Und woher weiß ich das im Vorfeld?
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Re: Entgiftung - Gluthation

Beitragvon Chris » So Aug 01, 2010 9:55 am

Frage 1: Wie hier aus dem Klinghardt-Insider-Vortrag zu entnehmen ist - so wird das dort bejaht, siehe http://www.hpz.com/insider/VortragKlinghardt.pdf, so ab Seite 14/15
Von Alpha-Liponsäure stand da nichts, hier im Forum ist irgendwo auch ein sehr guter thread über Alpha-Liponsäure.
die letzten beiden fragen kann ich auch nicht beantworten, vielleicht stehts irgendwo sonst in den Klinghardt-Lektüren, ich habe da ja sehr viel verlinkt auf shg-bergstrasse.
Chris
 
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Re: Entgiftung - Gluthation

Beitragvon Barbara » Mo Aug 02, 2010 11:05 am

Schliesse aus den Links, dass Liponsäure 4 x tgl 300 mg gegeben werden soll, dann besteht die Gefahr wohl nicht.
Bei der Entgiftung nach Klinghard -die mir persönlich sehr sympatisch ist- mit Chlorella, Koriander und Bärlauch scheint die Gefahr auch nicht zu bestehen.
Gut fand ich auch den Tip mit der Ziegenmolke täglich und dem Sauerkraut mehrfach täglich.
Auch bei Vit C und Acetylcystein sehe ich kein Risiko.
Für mich nur noch die Frage- wie siehts mit Cholestyramin aus. Wann setzte ich das am besten zur Entgiftung ein und hat da jemand praktische Erfahrungen mit?
Barbara
 
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Re: Entgiftung - Gluthation

Beitragvon Chris » Mo Aug 02, 2010 11:48 am

Ich persönlich nicht, dafür habe ich Berichte aus 1. Hand aus den Beratungsstunden. Das waren nur 2, aber es wurde sehr schlecht bis garnicht vertragen. Letztere hat dann ein ähnliches Ersatzpräparat genommen, weiß den Ausgang noch nicht.
Eine naturheilkundlich arbeitende Ärztin hat mir aber auch von negativen Erfahrungen damit berichtet, also mit ziemlichen Nebenwirkungen.
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Re: Entgiftung - Gluthation

Beitragvon Barbara » Mo Aug 02, 2010 2:47 pm

Wurde das da auch oral nach Beipackzettelempfehlung verordnet? Es wird/wurde ja auch als Lipidsenker gerne verordnet, ist da halt nicht mehr üblich da es mit Simvastatin unkompliziertere Mittel für die Langzeitanwendung gibt.
Ich suche noch nach einer guten Methode um auch die Toxine rauszukriegen- da würde sich Cholestyramin natürlich -theoretisch- ideal anbieten....
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Re: Entgiftung - Gluthation

Beitragvon Chris » Mo Aug 02, 2010 3:19 pm

Wie das im einzelnen verordnet wurde, weiß ich nicht, vermute aber nach Anleitung von Prof. hartmann, denn der hats ja diese Methode bekannt gemacht, siehe
http://www.shg-bergstrasse.de/html/Borr ... stest.html
Wie ich das von Betroffenen so mitkriege, wird es besonders schlecht vertragen von denen, die schon ziemlich down sind, nacht etlichen AB-Therapien etc.
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Re: Entgiftung - Gluthation

Beitragvon Barbara » Di Aug 03, 2010 9:42 am

Professor Hartmann empfiehlt Doxycyclin oral 2 x 200mg über 21 Tage. Ab dem 10. Tag beginnen mit den Beuteln Colestyramin, erst 2x 4g und steigern auf 2 x 8g über 3 Monaten. Wegen Verstopfungsgefahr dabei viel trinken. Bei Erstverschlimmerung begleiten mit Actos über 10 Tage

Das sind die Empfehlungen für eine Borreliosethearapie. Ich nehme doch mal an, dass das (das Cholestyramin, nicht das Doxy...)dann adäquat im Rahmen einer Schwermetallentgiftung oder Bornatherapie anzuwenden ist.

Sehr interessant übrigens- deshalb wiederhole ich das hier auch noch mal sinngemäß- der Hinweis von Hartmann, bei einer Borreliose würden immer Neurotoxine gebildet die immer über die Lipidaffinität ins ZNS eindringen. Deshalb sei immer bei einer Borreliose auch von einer Neuroborreliose auszugehen und Liquorpunktionen könne man sich zur Diagnostik sparen. Ebenso Titerkontrollen im Verlauf der weiteren Behandlung.... Korrigiert mich bitte wenn ich was falsch wiedergebe.
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Re: Entgiftung - Gluthation

Beitragvon Chris » Di Aug 03, 2010 2:50 pm

Das ist in der Tat ein wichtiger Hinweis, dass immer Neurotoxine ins ZNS oder Gehirn eingehen - denn es ist ja kaum auseinander zu halten oder verständlich, was jetzt unter Borreliose, chronischer Borreliose, Neuroborreliose oder Lyme zu verstehen ist. Ich glaube, ich muss auch unter diesen Gesichtspunkten nochmals meine Page überarbeiten.

Ich nehme doch mal an, dass das (das Cholestyramin, nicht das Doxy...)dann adäquat im Rahmen einer Schwermetallentgiftung oder Bornatherapie anzuwenden ist.

Mhhm, ich weiß nicht, wie es ja beschrieben wird, wird das Cholestyramin bei den Toxinen der Borreliose verwendet. Der Grund lt. Shoemaker ist, dass das spezielle Toxin "Bbtox1" der Borrelien sich an Fettmoleküle hängt und dafür benutzt man das Ch. als Ausleitung, also eine spezielle Sache dafür.
Das hört man bei der Entgiftung speziell für Schwermetall- und andere Entgiftung eigentlich sonst nicht.
Ich wäre da mehr hierfür, da ist eine Zusammenfassung übers Entgiften:
http://www.shg-bergstrasse.de/pdf/Entgiftung2.pdf
Chris
 
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Re: Entgiftung - Gluthation und andere

Beitragvon Barbara » Di Aug 03, 2010 3:41 pm

Finde die Zusammenfassung über Entgiftung sehr gut. Bin prinzipiell bei all den - allerdings wirklich tollen und informativen- wissenschaftlichen Abhandlungen die man hier findet froh um praktische Zusammenfassungen...
"Kochrezepte" und praktische Erfahrungen finde ich immer für den Alltag nützlich...
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