Blutzuckersteigerung durch Glutathionszufuhr

Blutzuckersteigerung durch Glutathionszufuhr

Beitragvon Chris » Di Jan 05, 2010 11:20 am

Nciht bei allen Menschen ist eine Behandlung zur Steigerung von Glutathion angezeigt, es sollte eigentlich vorher der Bedarf an Glutathion abgeklärt werden!
Meine eigenen nicht gerade positiven Erfahrungen mit Gluthationinfusionen bei Entgiftung lesen Sie hier:
Probleme nach Entgiftung - ....pdf

Nachtrag: die Links im pdf sind verkürzte Links aus dem alten Forum und funktionieren nicht mehr:
der eine dort angezeigte unvollständige Link zu Glutathion ist hier richtig: http://www.habichtswaldklinik-ayurveda. ... thion.html
und weiter aus den Foren:
Ich habe von meiner HP im Anfang dieses Jahres (2008) 6 oder 7 Infusionen mit Gluthation und hohen Vit.C.-Dosen in einer Kochsalzlösung bekommen zur Entgiftung von Amalgan - und mir gehts schlechter wie vorher, mal gleich vorab gesagt.
Drei Infusionen habe ich gut vertragen, dann gings los mit meinen Beschwerden. HP sagte, das sind Herxheimer und da müsse ich durch :-(
Schliesslich würden ja jetzt alle Schwermetalle gelöst und wenn ich nicht weitermache, würden die sich wieder festsetzen.
Zum Ausgleich bekam ich Spritzen mit Lymphdiaral und Hepeel, jede in eine andere Pobacke.
Nach der 7. Infusion habe ich abgebrochen.
Jetzt quälen mich mit steigender Tendenz brennende Fusssohlen und Schmerzen in allen Fingergelenken.
Ich bin ja sonst ein sehr misstrauischer Mensch, aber diese HP habe ich leider vertraut :-(
Sie hat mir auch nie genau erklärt, was ich da alles bekomme und erst jetzt habe ich mal nach den Nebenwirkungen gegoogelt - und bin entsetzt!!!!
Außerdem ist während der Zeit meine Insulinresistance schlimmer geworden und mein HBa1c-Wert ist auf 6,7 gestiegen. Nach der Recherche jetzt kein Wunder.
Ich bin jetzt bei einer Ärztin, die mit Naturheilkunde und Kinesionlogie arbeitet , abe besser gehts mir nicht.
Hat jemand Erfahrungen mit den nebenwirkungen dieser Gluthationstherapie insbesondere meinen jetzigen Beschwerden?
Nachtrag: auf mein Fragen jetzt bei dieser HP wurde mir gesagt, dass ich Ridutox (Gluthation) bekommen habe. Nachforschungen ergaben, dass das ein Generika aus dem Ausland ist, kein seriöser Hersteller auszumachen.
Auszug aus: http://www.springerlink.com/content/g69466w644108464/
Zusammenfassung
1. Durch eine einmalige parenterale Glutathionzufuhr wird eine vorübergehende Blutzuckersteigerung hervorgerufen.
2. Welche der beiden Glutathionformen — die SH-oder die SS-Formfür diese Hyperglykämie verantwortlich zu machen ist, konnte mit Sicherheit nicht entschieden werden.
3. Untersuchungen nach dem Verbleib des zugeführten Glutathions ergaben, daß der größte Teil bereits innerhalb 15 Minuten nach der Injektion durch die Nieren — teils in reduzierter, teils in oxydierter Form —ausgeschieden wird. Die Lungen weisen eine beträchtliche Vermehrung der oxydierten, der Darmtraktus eine leichte Vermehrung der reduzierten Glutathionwerte auf. Quergestreifte und Herzmuskulatur und glatte Muskulatur des Magens erfahren keine Steigerung ihres Glutathiongehaltes. Die Leberwerte verzeichnen sogar eine leichte Abnahme.
4. Fortlaufende Glutathioninjektionen erzielen keine Glutathionanreicherung bzw.-speicherung in den Organen.
5. Eine Insulininaktivierung in vivo durch intravenöse Glutathionzufuhr konnte bei den derzeit im Handel befindlichen reinsten Insulinpräparaten nicht erreicht werden, ebenso nicht regelmäßig ein Oxydationsschutz des subcutan injizierten Adrenalins. Beides kann darum nicht für die nach parenteraler Glutathionzufuhr auftretende Hyperglykämie verantwortlich gemacht werden. Es bleibt die Annahme eines direkten fördernden Einflusses des Glutathions auf die Blutglykolyse übrig.

Was die Glutathion-Infusionen betrifft, so vertritt Dr. Mutter die Ansicht, dass man Glutathion erst in einer späteren Phase der Ausleitung nehmen sollte (vgl. sein Buch "Amalgam - Risiko für die Menschheit"). Vielleicht war der Zeitpunkt zu früh gewählt.
Ich bekomme seit einiger Zeit ab und zu diese Infusionen, leite aber schon länger aus und nehme auch schon seit einem Jahr oral Glutathion und NAC ein. Mir bekommen sie gut.
Helen:
ich war bei Dr. Straube gewesen für die Apheresen. Ich habe nach den Gluthationinfusionen als Wirkung Auswurf aus den Bronchien gehabt und bei der 3. Infusion Herzziehen.
Zu Hause sollte ich dann beim Hausarzt weiter machen mit den G-Infus. Die 1. habe ich ohne Nebenwirkunggehabt. Die 2. gab einen Eiterpickel auf dem Dekollete. Leichter Schmerz auf der Haut am linken Unterarm Innenseite und leichtes Herzklopfen.

Die 3. im wöchentliche Rhythmus war dann das Ende und der Anfang von noch verbleibenden Herzrhythmusstörungen. Nach dem Einschlafen bereits nach einer Stunde mit Herzrasen erwacht. Puls bei 128. Die ganze Nacht nicht geschlafen. Folgende Nacht Alptraum.
Da habe ich also wieder Herzreaktionen. Einen Herzinfakt hatte ich bereits.
Positiv war, dass morgens meine Zunge weniger nach jeder Infusion belegt war. Aber der alte Zustand stellte sich wieder ein.

Eine Patientin von Dr. Straube, die mit mir im gleichen Zimmer die Apherese bekam, bekam auch Herzprobleme. Man machte ein EKG bei ihr. Alles sehr schwierig.
Cutler empfiehlt NAC (also N-Acetylcystein=ACC, N-Acetyl Cysteine 600 mg - SuperSmart). Aus dieser Vorstufe soll Gluthation am besten gebildet werden.

Generell ist Gluthation ein Monothiol, birgt also anders als bei DMPS oder DMSA eine höhere Gefahr der "Umgiftung".

Daunderer warnt vor der "Umgiftung" und der Erhöhung der Allergieneigung gegen schwefelhaltige Substanzen (z.B. 2008 Tödliche Schwefelallergie verbietet stets die Zufuhr).
2008 Tödliche Schwefelallergie verbietet stets die Zufuhr
1955 erkannte mein Vater, dass viele Umweltkrankheiten durch die mangelnde Entgiftung bei fehlenden Schwefelvorräten bedingt sind. Er versuchte Schwefel in Reinsubstanz in Form von Schwefelblumen zu geben. Auch wir Kinder bekamen diesen Schwefel. Neben dem ekligen Geruch nach faulen Eiern aus allen Poren durch den gebildeten Schwefelwasserstoff trat bei ausnahmslos allen eine sehr unangenehme Allergie auf. Damals sahen die Ärzte ihre Problempatienten noch täglich über Jahre!
Selbst bei harmlosen und wirkungslosen Schwefelverbindungen wie Thioctacid, Schwefelbädern u.a. zwang die Allergie zum Absetzen.
Heutige Ärzte haben keine Ahnung von der allergisierenden Wirkung von Schwefelverbindungen, den Thiolen: Sie empfehlen tonnenweise Tationil als Zufuhr von Glutathion, Alpha- Liponsäure und vieles andere, vergessen dabei vollständig, dass genügend vorhanden wäre, nur von Amalgam im Körper gebunden wird. Fälschlich wird diese Dauerbindung dann als „genetischer Mangel“ fehlinterpretiert. Dies erkennt man alleine dadurch, dass ohne jegliche künstliche Zufuhr, erniedrigte Werte durch die radikale Wegnahme von Giften sich normalisieren.
Bei der Glutathionschwefeltransferase wird der gleiche Fehler gemacht. Auch sie ist nicht genetisch reduziert, sondern Gifte täuschen dies vorübergehend vor. Woher sollen Labormediziner dies kennen? Sie haben ja keine Fälle, bei denen sich die reduzierten Enzymwerte allein durch Wegnahme eines sie blockierenden Giftes sich urplötzlich wieder normalisieren. Schnell wäre die Mär der „Genetik“ begraben!
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Chris
 
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Neues Mittel zur Glutathionssteigerung

Beitragvon Chris » Fr Mär 26, 2010 10:00 pm

Hier ein Bericht darüber von Jürgen Langenkamp von Luxxpharma:
Glutathion (!-L-Glutamyl-L-cysteinylglycin) ist ein schwefelhaltiges Tripeptid, das in der Leber aus den drei Aminosäuren Glutaminsäure, Cystein und Glycin gebildet wird. Es ist in fast allen Zellen des Körpers in hoher Konzentration enthalten, wobei sich die höchsten Konzentrationen in den Leukozyten,
den Erythrozyten und der Leber finden.
In seiner reduzierten Form (GSH) gehört Glutathion zu den wichtigsten als Antioxidans wirkenden Stoffen im Körper und ist an vielen Stoffwechselprozessen beteiligt. Es wirkt reduzierend und dient als endogener Cysteinspeicher, ist für die Synthese einiger Prostaglandine und Leukotriene verantwortlich und an der Regulation des Lymphozytenstoffwechsels beteiligt. Ein Glutathionmangel verringert die Anzahl der CD 8+-Zellen und beeinträchtigt die zytotoxische TZellaktivität (und damit auch die Abwehrleistung des Immunsystems).

Bei einer Vielzahl von Erkrankungen kann ein GSH-Abfall beobachtet werden, vor allem bei malignen Tumoren, AIDS, viralen Infektionen, rheumatoider Arthritis und Chronic Fatique Syndrom (CFS) , aber auch der chronischen Borreliose.

Eine der diesbezüglich zur Verfügung stehenden Optionen in der Therapie ist der Versuch, den Glutathionspiegel anzuheben. Der therapeutische Nutzen von oral zugeführtem Glutathion ist fraglich. Zum einen oxydiert Glutathion sehr schnell, zum anderen wird das in die Blutbahn resorbierte Tripeptid aufgrund fehlender Membrangängigkeit vor der Aufnahme in die Zelle in seine Aminosäurebestandteile zerlegt und im Zellinneren wieder resynthetisiert.
Vor diesem Hintergrund wird versucht, die Glutathion- Produktion durch die Gabe verschiedener Glutathion-
Vorstufen zu stimulieren, wie etwa Acetylcystein (als Cysteindonor), S-Adenosylmethionin oder auch membrangängige GSH-Ester. Diese Option scheint aussichtsreicher als die orale Gabe von reduziertem Glutathion, nimmt aber nur bedingt Einfluss auf den für den intrazellulären GSH-Spiegel eigentlich maßgeblichen Faktor - die (zweistufige) Glutathion- Synthese innerhalb der Zellen. Insoweit ist es ein erfolgversprechender Ansatz, die
Biosynthese des Glutathions innerhalb der Zellen zu induzieren.

Dieser Option soll mit vorliegendem Versuch nachgegangen werden; untersucht wird dabei der Einfluss von katalytisch wirkenden Nährstoffen auf den intrazellulären GSH-Spiegel. Im Rahmen einer 14tägigen Supplementierung mit der zu prüfenden Nährstoffkomposition (300mg täglich bzw. alle zwei Tage) konnte bei 13 Patienten mit durchschnittlichen intrazellulären Glutathionwerten im unteren Normbereich im Mittelwert ein Anstieg des GSH-Spiegels um 33,19 % in den Lymphozyten, 54,72 % in den Monozyten und 33,42 % in den
NK-Zellen beobachtet werden.
Die Studie läuft zur Zeit und die Ergebnisse werden etwa im März 2010 veröffentlicht.
Ende Zitat
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