Aktuelles aus BBT-Ergebnissen bei Borrelien-Belastung

Aktuelles aus BBT-Ergebnissen bei Borrelien-Belastung

Ungelesener Beitragvon Benedict » Di Okt 16, 2012 5:49 pm

Nachdem bekannt sein dürfte, dass Borrelien gerne "getarnt" in Erithozythen unterwegs sind ,
http://www.youtube.com/watch?v=hulrZimt6J0
kommen in den BBT Testungen der vergangenen Monate neuerdings sowohl im Human- als auch Veterinärbereich
auffällig gehäuft Borrelien-Belastungen in den GRANULOZYTHEN vor. Oftmals auch in Verbindung mit Belastung "Knochen/ Knochenmark"
Möglicherweise bedeutet das, das diese anpassungsfähigen Tierchen weiter in die Tiefe abtauchen....
Eine Erklärung dafür habe ich -noch- nicht gefunden, möchte diese Information aber hiermit gerne weitergeben.
Vielleicht ha ja jemand hier im Forum eine Idee? :idea:

Interessantes Video scheint auch zu sein: http://www.youtube.com/watch?v=oY9yvPtvx0U

Liebe Grüße
Benedict
Benedict
 
Beiträge: 328
Registriert: Di Mär 09, 2010 8:05 pm

Re: Aktuelles aus BBT-Ergebnissen bei Borrelien-Belastung

Ungelesener Beitragvon Chris » Mi Okt 17, 2012 9:46 pm

Guter Link, der letzte, den ersten habe ich bereits verlinkt.
Warum die lieben Tierchen weiter in die Tiefe abtauchen? Nun, die sind ja nicht dumm, die sind sogar sehr intelligent und kommunizieren hervorragend untereinander.
Sie fliehen vor dem Antibiotika in Bereiche in denen niemand ihnen was anhaben kann, in Biofilme, in in Nischen, in denen die Mikroorganismenpopulationen wegen der niedrigen Sauerstoff- und Nährstoffkonzentration nur eine geringe Stoffwechselaktivität aufweisen. Ich habe jetzt keine Ahnung, ob letzteres auch für die Granulozyhten gilt, aber verwundern tut mich das nicht.
Stichwort: „Quorum sensing" - spezifische genetische Marker welche die Kommunikation in Biofilmen regulieren. Heute weiss man, dass sie sich nicht nur vermehren, sondern in Gruppen organisieren und miteinander kommunizieren können. Ein großer Schritt war die Erkenntnis, dass die Bildung von Biofilmen ein genetisch programmierter Entwicklungsprozess ist von den lieben Tierchen.
Als Quorum sensing wird die Fähigkeit von Einzellern bezeichnet, über chemische Kommunikation die Zelldichte der Population messen zu können. Quorum sensing wird von Bakterien benutzt, um Prozesse zu koordinieren, die ineffizient wären, wenn sie nur von einzelnen Zellen durchgeführt würden, z. B. Biolumineszenz, die Bildung von Biofilmen oder die Sekretion von Antibiotika oder Pathogenitätsfaktoren.
Bakterien, die das Quorum sensing nutzen, produzieren und sezernieren Signalmoleküle, die als Autoinduktoren bzw. als Pheromone wirken.
Es gibt die "Granuläre Form" von Burgdorferie, weiß jetzt aber nicht, ob das heißt, dass die dann auch in den Granulozyhten sitzen? Die Erkenntnis, daß diese weitgehend stoffwechselinaktiven Formen durch übliche Antibiotika nicht getroffen werden und nur wenige Substanzen bzw. Substanzgruppen auf diese „Schläferformen“ zielen, war der Grund, die Behandlungsstrategie von ursprünglich praktizierter antibiotischer Monotherapie auf Kombinationsantibiose zu erweitern.
Auf jeden Fall würde ich sagen, diese lieben Tierchen sind sehr schlau und unsere Schulmedizin immer einen Schritt voraus :mrgreen:
Chris
 
Beiträge: 2593
Registriert: Mi Sep 09, 2009 4:15 pm
Wohnort: Süd-Hessen


Zurück zu Grundinfos Bioresonanz/Radionik



Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast