EBV, Migräne und die Suche nach der richtigen Diagnose

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dieelli
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EBV, Migräne und die Suche nach der richtigen Diagnose

Beitrag von dieelli » Di Sep 11, 2018 12:01 pm

Hallo ihr Lieben.

Kurz zu meiner Geschichte:
Ich bin 27 Jahre alt und habe seit Anfang Juni mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen. Alles fing an mit Kopfschmerzen, leichten Sehstörungen und Schwindel nach dem Trampolin-Springen. Das beruhigte sich etwas. Ein paar Tage später kam dann aber ein Kribbeln in Armen und Beinen dazu. Auch übel war mir immer öfter. Die Kopfschmerzen hingegen wurden weniger. Ich hatte Schmerzen im Nackenbereich. Beim Orthopäden wurde nichts auffälliges festgestellt und ich bekam Massagen verschrieben, die auch etwa geholfen haben. Auch das Kribbeln in Armen und Beinen wurde besser, allerdings bekam ich am ganzen Körper Gliederschmerzen, Muskelzucken und das Gefühl, als würden sich die Muskeln zusammen ziehen. Das Alles wandert am Körper herum. Manchmal habe ich auch zittrige Hände. Außerdem plagt mich die ganze Zeit mal mehr und mal weniger ein Benommenheitsgefühl und es fällt mir teilweise schwer mich zu konzentrieren. Phasenweise bin ich auch Licht-und Lärmempfindlich. Meine Armmuskeln fühlen sich ganz schwach an. Ich bin sehr müde und schnell erschöpft und fühle mich auch nach viel Schlaf nicht erholt. Manchmal tun mir meine Kniegelenke weh. Blähungen und Unregelmäßigkeiten im Stuhl habe ich auch, aber das auch schon längere Zeit. Der lange und ungewisse Krankheitsverlauf schlägt sich natürlich auch auf die Psyche, weshalb ich zur Zeit sehr weinerlich und oft schlecht drauf bin. Ich habe jetzt selbst schon versucht meine Ernährung langsam umzustellen auf eine hauptsächlich basische Ernährung und hoffe, dass es den Darm etwas auf Vordermann bringt. Die Pille hab ich auch abgesetzt.

Bisher wurde ein MRT des Kopfes gemacht, welches unauffällig war. Ich war beim Orthopäden, Neurologen, HNO-Arzt und bei meiner Augenärztin. Nirgends gab es einen klaren Befund. Auf Borreliose wurde getestet - der Bluttest war negativ. Entzündungswerte sind unauffällig. Nun nach etlichen Wochen waren meine Lymphknoten auch leicht angeschwollen und meine Hausärztin hat rausgefunden, dass sich das Pfeiffrische Drüsenfieber, was ich vor 4 Jahren hatte wieder reaktiviert hat. Das erklärt jedoch nicht die Vielzahl der Symptome. Meine Ärztin ist eine klassische Schulmedizinerin und ist jetzt etwas ratlos. Sie hat mich in die Klinik zur Neurologie geschickt, wo eine Migräne vermutet wurde. Um eine Entzündung im Gehirn auszuschließen soll Anfang Oktober eine Lumbalpunktion gemacht werden und die Gehirnströme gemessen werden. Es kann wohl sein, dass EBV die Migräne triggert, aber für mich erklärt das trotzdem nicht alle Symptome. Ich selbst kann mir schwer vorstellen, dass eine Migräne solche Symptome wie Muskelzucken verursacht. Außerdem hatte ich in den letzten Wochen keine Kopfschmerzen. Migräne ist ja leider auch oft eine Ausschlussdiagnose, die schnell gestellt wird, wenn der Schulmediziner nichts anderes findet. Ich habe schon einiges darüber gelesen, dass EBV oft mit anderen Infektionen einhergeht und viele davon diese diffusen Symptome verursachen können. Mich belastet die Gesamtsituation sehr und ich habe nicht das Gefühl, dass mir meine Ärztin weiterhelfen kann, daher suche ich jetzt nach Alternativen.

Gibt es ähnliche Erfahrungsberichte? Habt ihr Ideen, was dahinter stecken könnte und was unbedingt getestet werden sollte? Bzw. was empfiehlt ihr als Diagnoseverfahren? Gibt es Ärzte/Heilpraktiker in Ostdeutschland, die bioenergetischen oder biokommunikativen Verfahren anbieten? Hat jemand von euch Erfahrungen mit einer Mikroimmuntherapie bei EBV?

Ich dank euch sehr.
Viele Grüße,
dieelli

Luzialupina
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Re: EBV, Migräne und die Suche nach der richtigen Diagnose

Beitrag von Luzialupina » Mi Sep 12, 2018 9:14 am

hey dieelli,

wenn du meinen blogpost lesen magst - einem unter deinen- mir geht es ähnlich und sobald ich mehr heraus gefunden habe, werde ich es dich wissen lassen.
Es gibt hier eine ganz gute Broschüre, auch wenn diese einem noch nicht die nächsten Schritte erklärt, aber einmal gut zum informieren:
https://www.shg-bergstrasse.de/viren/he ... v-vza/ebv/

Mir wurde ein Radionil Gesamtcheck empfohlen.
Ich selbst bin allerdings erst auf der Suche rauszufinden, wie ich einen wirklich aussagekräftigen Test finde. Wie hat denn deine Hausärztin getestet?

Alles alles gute und viel Power! :)
Caterina

Chris
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Re: EBV, Migräne und die Suche nach der richtigen Diagnose

Beitrag von Chris » Mi Sep 12, 2018 12:37 pm

Hallo dieellie,
das klingt auf jeden Fall nach verschiedenen Nervenerregern und auch auf Verdacht nach MS, denn das sind die Folgen dieser Nervenerrger und auch von Schwermetallbelastungen und anderen Vergiftungen wie eben auch Elektrosmog, wie schon im Thread unter die beschrieben.
schaut auch mal hier https://www.shg-bergstrasse.de/mischinf ... -sklerose/ - da sind die ganzen Nervenerreger aufgeführt.
Ihr unterschätzt alle völlig die starken Strahlungen von elektro-magnetischen und Radiowellen. Der Mensch ist dazu nicht eingerichtet, diese zu absorbieren! Außerdem sind das ganz starke Therapieblockaden - es steht alles auf der o.g. Page und die Pages unsres Netzwerkes dazu.
und wie schon erkannt, die Schulmediziner sind bis auf wenige Ausnahmen völlig überfordert mit diesen Erregern und die chron. Mischinfektionen.
Wenn ihr schon wißt, dass ihr den EBV chronisch inne habt, dann könnt ich zwar nochmals nachtesten lassen, aber die Laboruntersuchungen kommen nicht weiter als bis zur 3. oder 4. Stufe, bevor der Erreger abtaucht und chronisch wird, da kann die Schulmedizin nicht weiter. Es heißt dann immer: Zustand nach einer abgelaufenen Infektion und das wars dann.
Eine Mikroimmuntherapie dauert sehr lange und ist sehr teuer. Wenn die anderen Maßnahmen dazu mitgemacht werden wie Frequenztherapien und Entgiftungen etc., dann kann sie gut sein. Ich kenne aber zig Betroffene, wo diese Therapie alleine auch nicht sehr viel gebracht hat.
Auch hier seht sehr viel drin, was man tun kann https://www.shg-bergstrasse.de/therapie/ und hier https://www.shg-bergstrasse.de/therapie/energiemedizin/ stehen die wichtigsten Verfahren, die sind verlinkt und beim Hersteller kann man meistensund anfragen, wo es in der Nähe Therapeuten mit diesen Verfahren gibt.
hier stehen LInklisten https://www.bzk-online.de/externe-info-links/, da stehn auch welche mit Bioresonanz und da steht auch eine Liste mit Therapeuten, die Mitglied bei uns im BZK sind und die meisten haben auch diese Verfahren.
und last not least gibt es hier im Forum auch solche Listen.
Man muss nur mal selbst sich durcharbeiten!

dieelli
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Re: EBV, Migräne und die Suche nach der richtigen Diagnose

Beitrag von dieelli » Mi Sep 12, 2018 2:31 pm

Hallo Caterina,

es tut gut von jemandem zu hören, der die eigene Leidensgeschichte teilt. Hast du ähnliche Symptome? Danke dir für den Link. Das werde ich mir mal in Ruhe ansehen. Soweit ich weiß, hat meine Ärztin positive EBV IG und EBV IM Werte im Blut gefunden bzw. das Labor hat auf dem Blutbild auch direkt vermerkt, dass das EBV reaktiv ist. Ich habe mich allerdings nicht genauer mit den Nachweismethoden beschäftigt. Da ich es mal hatte und meine Lymphknoten auch angeschwollen sind, erscheint es mir logisch, dass es reaktiv ist. Ob es allerdings für die beschriebenen Symptome sorgt ist natürlich die andere Frage. Morgen habe ich einen Termin bei einer Heilpraktikerin und hoffe, dass sie mir weiterhelfen kann. Außerdem habe ich beschlossen eine Darmsanierung zu machen, um das Immunsystem aufzubauen. Ich halte dich auf dem Laufenden, wenn es Neuigkeiten gibt.

Ich wünsche dir auch ganz viel Kraft und gute Besserung!
Dieelli

An Chris:
Danke dir für deine ausführliche Antwort und die vielen Links...da werde ich mich mal durchlesen. MS wurde zum Glück ausgeschlossen. Dafür wurde ein MRT des Gehirns gemacht und ich war bei einem Neurologen, der auf MS spezialisiert ist. Um es aber wirklich 100% ausschließen zu können soll eben die Lumbalpunktion gemacht werden (es gruselt mich schon etwas vor diesem Eingriff). In diesem Zuge werde ich auch erbitten, dass das Nervenwasser nochmal auf Neuroborreliose getestet wird...auch wenn ich weiß, dass auch dieser Test unzuverlässig ist.
Ich kann mir durchaus vorstellen, dass du Recht hast bezüglich der Strahlenbelastung, allerdings frage ich mich, wie man dieser entgehen kann, wenn man in der Stadt wohnt.
Ich werde mich mal durch deine Links und Tipps lesen und schauen, was für mich die nächsten Schritte sind.
Liebe Grüße,
Dieelli

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