Symptome, Antikörpertest und trotzdem keine Panik?

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Shiva
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Symptome, Antikörpertest und trotzdem keine Panik?

Beitrag von Shiva » So Jun 05, 2016 10:08 am

Guten Morgen und vielen Dank für die schnelle Aufnahme in diesem Forum.

Wir brauchen dringend Hilfe mit unserer kleinen Shiva.. Sie ist eine 1,5 Jahre alte Warmblut Stute.

Es fing alles vor ca. 4 Monaten damit an, dass sie den Kopf seltsam in die die Höhe gestreckt hat und dabei die Augen komisch verdreht hat. Wir konnten damit überhaupt nichts anfangen und sind Senarien von Verhaltensstörungen, über Headshaking bis hin zu Zahnproblemen durchgegangen und haben uns mit verschiedenen Tierärzten beraten. Bis wir dann irgendwann durch ein Bild, auf dem ein Pferd den Kopf ähnlich in die Höhe streckt auf Borna gestoßen sind.

Haben dann beim TA einen Test auf Borna beauftragt, welcher dann Blutabgenommen hat, dieses zum Labor geschickt hat, wo dann ein IFT Antikörpertest gemacht wurde. Als ich die Ergebnisse in der Hand hielt, erst mal der große Schock.

Borna Virus Titer von 1:640.

Und als Grenze zum Positiven wurde schon 1:40 angegeben. Deshalb konnte ich nicht glauben, als der TA meinte, wir sollen uns keine Sorgen machen, dass es nur eine leichte Erhöhung ist und dass sie ja keine Symptome hätte und und und.

Dabei hatte sie zu diesem Zeitpunkt in unseren Augen schon deutliche Symptome, sie stand vor 2 Monaten noch in einer Herde, wo sie immer Abgegrenzt wurde, sie hatte spastiken in der Hinterhand, hat sich nicht nicht normal verhalten, sah nicht wirklich glücklich aus, hat viel gegähnt, wie oben schon erwähnt den Kopf immer in die höhe gestreckt und sah auch so nicht wirklich fit aus.

Wir sind dann vor zwei Monaten mit Shiva auf eine große Fohlenwiese mit 6 weiteren Stuten gezogen, dort hat sich alles total gewandelt, die Symptome sind so gut wie weg, sie nimmt langsam, aber stetig an Gewicht zu, so dass sie mitlerweile einen richtig schönen Körper hat, denn sie kann nun 24 Stunden am Tag so viel Fressen wie sie möchte und an einem Bach so viel trinken wie sie möchte. Auch mit der Herde gibt es keine Probleme mehr, sie gehört mitlerweile sogar zu den ranghöheren Pferden.

Das einzige was sie vor ein paar Wochen noch mal gemacht hatte, war dieses Kopf hochziehen und da bekam ich dann doch wieder Angst.. Jetzt war ich letzte Woche noch mal bei ihr, da hat sie wieder den ganzen Tag nichts gemacht, dann war ich diese Woche noch mal bei ihr, da habe ich sie mal eine halte Stunde schön gestriegelt und man sah richtig, wie sie entspannt, allerdings find dann das gähnen wieder an. Ich bekomme jedes mal Angst, dass es mit dem Borna zu tun hat, auch wenn mein Freund sagt, dass er sich vorstellen kann, dass es durch die entspannenden Streicheleinheiten kommen könnte.. Ach mann, ich weiß einfach nicht weiter..

Nun wissen wir nicht, was wir machen sollen, wir haben versucht uns über Borna zu informieren, viele Beiträge durchgelesen, versucht den TA zu fragen, aber nichts hat uns geholfen, mal steht da, dass ein Titer nicht viel aussagt, mal steht dort, dass es eine sichere Prognose ist.


Jetzt unsere Fragen:

Bedeutet ein Titer, dass sie 100% Borna in sich hat, oder kann es auch sein, dass sie davon verschont wurde und es sich dabei nur um einen unzuverlässigen Test handelt?
Was können wir nun alternativ für einen Test machen? Der Tierarzt konnte uns da auch nicht weiterhelfen..
Wo findet man Fachleute, die einen telefonisch zu diesem Thema beraten könnte?

Ich möchte einfach eine Einschätzung haben, ob es Möglich ist, mit ihr ein ruhiges Leben zu führen, ohne jedes mal Angst zu haben, dass etwas schlimmes passiert.

Es ist schön wie sehr sich jetzt aufgrund der 24h Wiesenhaltung ihr Zustand verbessert hat und wie selten nur noch Symptome auftreten, aber ich habe jedes mal Angst, wenn sie den Kopf hochzieht, oder sie anfängt zu gähnen, dass es wieder los geht mit den spastiken und mit ihrem Verhalten, dass sie sich vielleicht wieder abrenzt und im schlimmsten Fall später unreitbar wird, in einer Box stehen muss und sich den Kopf blutig schlägt (solche Sachen habe ich zumindest schon in Beiträgen gelesen)


ERGÄNZUNG:

Zusätzlich möchte ich noch erwähnen, dass bei dem Bluttest neben dem hohen Titer bei Borna auch noch sehr schlechte Leberwerte festgestellt wurden. Ich weiß nicht ob das eine Rolle spielt.



Ich hoffe ihr könnt uns helfen.


Liebe Grüße
Shiva, Besitzerin und Freund :D

Chris
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Re: Symptome, Antikörpertest und trotzdem keine Panik?

Beitrag von Chris » Mo Jun 06, 2016 2:07 pm

Hallo Shiva,
es stimmt zwar, dass Antikörpertest nur aussagen, dass man - egal ob Mensch oder Tier - irgendwann mit dem Erreger in Berührung gekommen ist und es kein Messwert für akute Beschwerden sein können -
deshalb sagen wir ja immer - wenn Labortest, dann den von Diamedis, der auch Antigene im blut testet, siehe http://www.bornavirusinfektion.de/bornaviren/tests/
Ein TA sollte diesen Test eigentlich schon kennen, aber es ist furchtbar, wie wenig Ahnung Schulmediziner egal jetzt ob Arzt oder TA, von Bornaviren haben! :twisted:
Aber bei einem Titer in dieser Höhe und bei deiner Beschreibung dürfte klar sein, dass dein Pferd ein behandlungswürdigen bornavirus hat!! Ein nochmaliger Test dürfte sich bei mir erübrigen.
Die Schulmedizin hat das Virusstatika Amantadin - bei einem Titer in dieser Höhe würde ich das sogar ausprobieren - es muss nur sehr sorgfältig gegeben werden, es muss genau dosiert sein, es muss eingeschlichen und wieder ausgeschlichen werden und es kann Nebenwirkungen haben wie jedes Virusstatika. Les hier im forum nach, da stehen genaue Richtlininien drin, wie es gegeben werden muss.
Darüber hinaus hat nie jemand nur Bornaviren, die treten in der Regel gemeinsam auf mit Borreliose und Herpesviren und mit Vergiftungen, meistenns Schwermetallvergiftungen von Impfungen und in letzter Zeit vermehr das Pestizid Glyphosat (ist auf den Weiden, im Hafer, im Müsli, überall drin). Auch dagegen haben wir ein wirksames Pulver. Ich rate dir zum Radionikverfahren BBT, es stehen hier sehr viele Behandlungsbeispiele damit drin, mach einen Test, was dein Pferd alles für Belastungen sonst noch hat und dann geh die anderen Probleme auch an.
Wie du schon sagst, wenn du nichts Brauchbares unternimmst, wirst du keinen Freude mit deinem Pferd in Zukunft haben!

Shiva
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Re: Symptome, Antikörpertest und trotzdem keine Panik?

Beitrag von Shiva » Mi Jun 08, 2016 6:05 pm

Hallo Chris,

vielen Dank für deine schnelle Antwort!

Da ich Shiva bei einem Händler gekauft habe und ich laut Vertrag ein reitbares Pferd gekauft habe, geht es hier für mich gerade um sehr viel. Ich hänge in einem sehr großen Zwiespalt, einerseits spiele ich mit dem Gedanken über einen Anwalt zu klagen, andererseits habe ich mich schon in Shiva verliebt und würde sie am liebsten behalten. Hierfür brauche ich aber wichtige Informationen um einmal ein guter Besitzer sein zu können und im Falle aller Fälle richtig reagieren zu können und zum anderen möchte ich natürlich keine Gefahr für andere Pferde darstellen.

Wie sieht es z.B. mit der Übertragung auf andere Pferde aus?
Ich habe schon viel über das Thema gelesen, aber überall steht etwas anderes. Natürlich viele Beiträge von ängstlichen Pferdebesitzern, die ihr Pferd unter keinen Umständen mit Borna infizierten Pferden zusammen stehen haben möchten, aber auch viele Fachbeiträge in denen steht, dass die Gefahr = 0 ist und der Virus eher durch das grasen und dem damit evtl. verbundenen Spitzmaus Urin aufgenommen wird, oder eben durch die Schwangerschaft schon übertragen wird. - Nun glaube ich z.B. dass man die Pferde schon getrost zusammen stehen lassen kann, aber im Falle eines Schubes evtl. das Pferd lieber erst mal allein in eine Box stellen sollte, wenn überhaupt, liege ich da richtig?

Wo kann ich mir kompetente Hilfe holen, sollte mal ein Schub vorkommen? Also wo finde ich Tierärzte die sich mit dem Virus auskennen und die mir bei den Medikamenten helfen, die mir das Medikament verschreiben und mir erklären wie und wie viel ich davon zu geben habe?

Wo kann ich mir ein professionelles Beratungsgespräch abholen? Ich versuche seit Tagen Kliniken, Unis, Fachleute zu finden und zu erreichen, die mir meine Fragen zum Thema Borna beantworten können, aber entweder bekomme ich niemanden dran, oder man kann mir keine Auskunft geben. Kennt hier jemand Personen / Institute, wo ich mich einmal telefonisch melden kann und wo man mir zuhört, mich ernst nimmt und mir Fragen beantworten kann?


Vielen Dank schon mal :-)

Chris
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Re: Symptome, Antikörpertest und trotzdem keine Panik?

Beitrag von Chris » Do Jun 09, 2016 7:42 am

Hallo Shiva, es bleibt dir nicht erspart, die Bornavirus-Beispiele hier alle durchzulesen - denn es steht schon alles hier drin, was du fragst. ;)
Gerade im Beitrag unter dir habe ich die Situation geschildert mit latent befallenen Pferden, die durch irgendein stressiges Ereignis plötzlich einen akuten Schub bekommen, der auch schnell bis zum Tod bzw. Einschläfern führen kann.
Es ist also nicht empfehlenswert, abzuwarten, wenn man weiß, dass das Pferd eine hohe Belastung mit AK und entsprechende Anfangssysmptome hat, denn dann das o.g. irgendwann sehr schnell eintreten und es ist verantwortungslos den anderen Pferden gegenüber, nichts dagegen zu tun, auch wenn es sich gerade nicht im Schub befindet.
Auch was TÄ und Kliniken als kompetente Berater und Behandler anbelangt, wirst du überall hier finden, dass die große Mehrzahl keine Ahnung hat - Ausnahmen bestätigen wie immer die Regel.
In der Regel sind es die THPs und HPs, wo man vereinzelt!!! gute Berater und Behandler findet - und dann sind es meinen Erfahrungen nach in der Regel die, die auch die neuen biokommunikativen Verfahren nutzen wie Bioresonanz und Radionik, am besten noch zusammen, denn Bornaviren sind wie die Borrelien nur zu eleminieren, wenn man alle verfügbaren Mittel einsetzt. Das schließt immer eine ganzheitliche Behandlung mit ein wie entgiften, hier insbesondere Glyphosat und Aluminium und Quecksiblber aus Impfungen (möglichst überhaupt nicht mehr impfen) Elektrosmog vermeiden, Ansteckungsherde suchen und abstellen etc.

crazyhorse
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Re: Symptome, Antikörpertest und trotzdem keine Panik?

Beitrag von crazyhorse » Mo Jun 13, 2016 3:38 pm

Ich würde dir auch zu einer sofortigen Bioresonanzanalyse raten und dann kannst du ja auch noch eine Blutprobe bei Diamedis einsenden.

Hast du denn auch nicht Prof Ludwig ans Telefon bekommen? Mit ihm habe ich z.B. schon zweimal telefoniert. Das eine Mal ist er sofort rangegangen und das andere Mal hat er sich auf meine Mailbox Message zurückgemeldet.

Was machst du denn nun?

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