Borna Verdacht - unser Krankheitsverlauf

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Bianca1410
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Borna Verdacht - unser Krankheitsverlauf

Beitrag von Bianca1410 » Mo Okt 07, 2013 1:11 pm

Hallo zusammen,

ich habe mich auf den Seiten schon etwas eingelesen und schon diverse Infos erhalten.

Zu uns, mein Pferd ist 19 Jahre alt und hat 2 Vorbesitzer. Sein Züchter und seine Vorbesitzerin, die ihn 1jährig aus Frankreich importierte, bei der er stand, bis ich ihn 2005 übernahm.
Bis dato war er krankheitstechnisch sehr unauffällig und auch in den Jahren bei mir nicht besonders anfällig (bis auf mal ein Hufgeschwür o.Ä.). Arthrose wurde uns bereits diagnostiziert, das aber schon 2006 - er lebt damit sehr gut.

Leider mussten wir aus div. Gründen innerhalb der letzten 8 Jahre 5x den Stall wechseln. Für mein Sensibelchen war das sicherlich nicht leicht, weil er das nicht gewöhnt war und er wirklich sehr sensibel ist.
Auch für mich war das nicht leicht, aber es hatte u. a. Krankheitsgründe (schlechte Leberwerte durch übersäuerte Silage) oder der Stall wurde aufgelöst etc. pp.

Seit Februar 2012 stehe ich nun an meinem aktuellen Stall, das Ende der Paddocksaison und die Weidesaison 2012 verliefen auch unauffällig. Ab November 2012 kamen die ersten Anzeichen von Unwohlsein bei ihm, die ich erstmal nicht weiter beachtet habe (Lethargie, Müdigkeit, Empfindlichkeit in der Bauchgegend). Im Januar 2013 kam dann unsere erste und letzte Kolik (3 Tage Klinik, Dünndarmvorverlagerung, keine OP), vo da an hat er stark abgebaut, ist sehr dünn geworden und wirkte teilnahmslos. Ich hab es auf die Kolik geschoben. Ein Blutbild ergab nur zu wenig rote Blutkörperchen, wie bereits im Oktober 2012 und das lies mich aufhorchen. Ich hatte den Verdacht auf ein Magengeschwür. Der Tierarzt folgte meiner Vermutung und wir gaben 3 Wochen Gastrogard und anschließend Magnoguard und Acid Protect. Als es nach einer ganzen Weile zwar besser, aber noch weit entfernt von gut war lies ich eine Gastroskopie machen. Die brachte uns Gewissheit, dass es keine Magengeschwüre sind. Er hat Reflux und eine leichte Magenschleimhautreizung. Nach dem die Säureblocker ja aber nicht gebracht haben, habe ich auf Vitalpilze (Hericium, Reishi, Shiitake) umgesattelt und eine Kräuterkur gegeben (Löwenzahnwurzeil, Weidenrinde, Brennessel, Eibisch Wurzel und Island Moos). Außerdem wurde er parallel in 4 Sitzungen akupunktiert. Dies brachte wieder etwas Besserung, aber gut ist es immer noch nicht. Auch der Beginn einer Bioresonanztherapie (mit Hilfe des mobilen Gerätes Rayocomb PS10 der Firma Rayonex. Dieses nutzt als Resonanzform die „sanfte" Bioresonanz nach Paul Schmidt) durch eine Heilpraktikerin brachte keinen Durchbruch.

Ich habe ihn nun auf Borreliose (6 von 7 Blots negativ) und Borna (Ergebnsi 1:40) testen lassen (durch Laboklin). Laut Tierarzt heißt das Borreliose hat er nicht, aber bei Borna müssen wir einen erneuten Test machen, weil der max. Grenzwert bei 1:40 liegt.

Einige Symptome passen ja: häufiges gähnen, häufiges stolpern, teilweises ticken der Hinterhand, Apathie, speicheln, häufiges Kopfschütteln, Schmerzgesicht (dauerhaft hochgezogene Nüstern und Augenlider).

Mich hat die gesamte Suche/Therapie schon knapp 8.000 Euro gekostet und meinem Pony geht es immer noch nicht gut. Es ist wirklich zum Verzweifeln.

Viele Grüße,
Bianca

Chris
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Re: Borna Verdacht - unser Krankheitsverlauf

Beitrag von Chris » Di Okt 08, 2013 8:13 am

Hallo Bianca, willkommen bei uns im Forum.
Es wundert mich etwas, dass mit Reyonex-Bioresonanzgerät nicht mehr gefunden wurde und du schulmed. Tests machen mußten.
Diese Geräte sind sehr gut und müßten das alles selbst finden und natürlich kann man das dann auch damit behandlen.
Ich habe gerade mal nach dem Gerät gegoogelt und z.B. das hier gefunden, welche Module bei der dabei sind:
http://www.heilpraktik-tier.de/bioreson ... und-katze/
Ich kann nur vermuten, dass deine HP diese Module nicht alle hat?
Vermutlich ist Bornavirus bei dem Gerät noch nicht drin, das haben nur die allerneuesten dabei.
Aber wenn du nochmals einen Bornavirustest machst, dann mach besser nicht wieder so einen veralteteten Antikörpertests, sondern besser den neuen Test, der auch Antigene findet und den zirkulierenden Immunkomplex mißt, siehe http://borna-borreliose-herpes.de/Borna/bornatests.htm
oder du nutzt den BBT, der hier im Forum so oft benutzt wird, der ist spezialisert auf Bornavirus, siehe http://chronische-infektion.de/viewforu ... d0ceb61412
Die Symptome klingen schon stark nach Bornavirussymptome, aber bestimmt nicht nur das.
Das klingt auch sehr nach Herpes und die schulmed. Antikörpertests bei Borreliose sind auch äußerst unzuverlässig.
Wie ist der Impfstatus? Bornaviren reagieren totalt auf Herpesimpfungen zum Beispiel, aber auch auf andere Impfungen, wenn es davon zu viele sind.
und dann dürfte der Stoffwechsel auch nicht in Ordnung sein, wie du schon schreibst, zu sauer.
Also ich denke, mit deinen bisherigen Behandlern kommst du nicht weiter. Also probiere es doch mal mit dem BBT, um erst mal einen Überblick zu bekommen, was alles Im Argen ist!

Bianca1410
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Re: Borna Verdacht - unser Krankheitsverlauf

Beitrag von Bianca1410 » Do Okt 24, 2013 10:15 am

Hallo Chris und danke für Deine Antwort.

Ich weiss nicht ob das Gerät meiner THP diese Module alle hat, muss sie nochmal fragen.

Ich hab das Blut nun zu Diamedis geschickt und auch dieser Test war positiv.Außerdem kommt nun der Verdacht auf EOTRH auf, am Montag wird sein Kiefer geröntgt um Klarheit zu schaffen. Auch EOTRH ist eine Krankheit die Einfluss auf Immunsystem und Stoffwechsel hat.

Eine Haaranalyse hat meine THP ja bereits im Mai gemacht:
1 Fesselbein/Hüftgelenk/Sprunggelenk
2 Muskulatur/Muskelentzündung
3 Bronchitis/Bronchien/Husten/O2 Sättigung Blut
4 Ohrfistel
5 Herpes
6 Herzmuskel/Herzbeutel/Perikard
7 Zähne oben
8 Darmkolik/Kolik Magen Darm
9 Magenenzyme
10 Kriebelmückenstiche/Gnitzen/Cuicoides
11 Bindehautentzündung

Die oben genannten Frequenzwerte sind bei der Analyse als auffällig markiert worden. Dies bedeutet, der Körper beschäftigt sich mit diesen Dingen. Nicht alles muss schon oder noch als vollständig ausgewachsene Erkrankung auftauchen. Hier unterstützen die Harmonisierungen das System wieder ins Gleichgewicht zu bringen.

zu 1 ist bei einem älter werdenden Tier normal, die Gelenk unterliegen natürlichem Verschleiß (Spat ist ja bereits bekannt)
zu 2 auch das die Muskulatur bei einem Pferd das nicht voll im Training steht erscheint ist auch normal.
zu 3 steht für einen noch nicht vollständig ausgeheilten Husten (bei der Untersuchung im Ruhezustand hörten sich die Bronchien/Lunge belegt an)
Zu 4 eine Ohrfistel kann theoretisch durch die Zahnproblematik entstehen, in diesem Fall ist nur der Grundstein dafür gelegt, die Sache ist noch nicht akut.
Zu 5 taucht auf, weil der Körper durch die Impfung bereits Kontakt mit Herpes hatte
Zu 6 auch dies ist bei einem älter werdenden Tier nicht ungewöhnlich (im Ruhezustand minimal auffällig, nach Bewegung aber deutlich OK)
Zu 7 die Zähne sind ja auch ein bekanntes Problem
Zu 8 die überwundene Kolik ist ja auch bekannt
Zu 9 Magenenzyme, spricht für die bestehende Refluxproblematik
Zu 10 er reagiert minimal allergisch auf die Stiche, erklärt die Empfindlichkeit im Sommer
Zu 11 hier ist auch der „Grundstein“ gelegt

Die Mineralstoffversorgung ist soweit gut, hier gab es nichts auffälliges. Unverträglichkeiten gibt es auch keine.
Aufgrund dieses Ergebnisses wurde er Bioresonanz therapiert. Allerdings ohne BEsserung. Vielleicht sollte ich die THP wechseln, aber welche sind gut. Es gibt ja doch viele Scharlatane.

Bianca1410
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Re: Borna Verdacht - unser Krankheitsverlauf

Beitrag von Bianca1410 » Do Okt 24, 2013 10:19 am

Achso, wegen der Impfung. Ich habe früher Herpes/Influenza impfen lassen, das mache ich aber seit 2012 nicht mehr. Aktuell ist er nur Tetanus geimpft.

Jananorm

Re: Borna Verdacht - unser Krankheitsverlauf

Beitrag von Jananorm » Fr Nov 22, 2013 10:35 pm

Hallo Bianca! Willkommen!auch von mir noch mal.
Auch EOTRH ist eine Krankheit die Einfluss auf Immunsystem und Stoffwechsel hat.
Bei meinem Pferd wurde auch EOTRH diagnostiziert. Ich wollte nur kurz anmerken, dass diese Krankheit nicht Einfluss auf das Immunsystem hat sondern selbst die Autoimmunerkrankung ist - als Ergebnis eines gestörten Immunsystems.

Auf Kriebelmücke reagiert meiner auch allergisch.Zu Fisteln neigt er auch und Herzrhytmusstörungen haben wir auch schon durch. Meiner ist auch sehr sensibel aber er lässt sich das nicht anmerken sondern "frisst viel in sich hinein". Ich merke dann am erhöhten Augendruck, dass er mehr gestresst ist.

Arthrose wurde vor Jahren auch auf beiden vorderen Hufgelenken festgestellt (sehr deutliche Röntgenbefunde), was aber dann nach Umstellung auf Bearbeitung durch einen Huforthopäden kein Thema mehr war.

Versuche eine möglichst stressfreie Haltung und die Behandlung durch BBT kann ich nur sehr empfehlen. Und es dauert. Man braucht unendlich viel Geduld.

Alles Gute für euch!

Chronicel
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Re: Borna Verdacht - unser Krankheitsverlauf

Beitrag von Chronicel » Fr Okt 16, 2015 1:46 pm

Bei uns gibt es einen Ostheopathen und hier haben wir bereits sehr gute Erfahrungen gemacht.
Der macht alles ohne Druck und die Verbesserung war bereits nach der ersten Sitzung deutlich anzumerken.
Ist natürlich nicht ganz günstig aber besser wie ständig von einem Arzt zum anderen zu gehen.

Bianca1410
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Re: Borna Verdacht - unser Krankheitsverlauf

Beitrag von Bianca1410 » Fr Okt 16, 2015 6:51 pm

Einen Osteopathen der Bioresonanz therapiert?

Mein Beitrag ist ja schon 2 Jahre alt. Mittlerweile ist mein Pferd 21 Jahre alt und ihm wurden bereits die kompletten unteren Schneidezähne wegen des EOTRH gezogen.
Wir hatten noch 2 weitere Gastroskopien (2. mit Magengeschwürbefund 3. zeigte nur vernarbtes Gewebe), ich hoffe also das wir Magentechnisch nun therapiert sind.
Außerdem haben wir ein weiteres Mal den Stall gewechselt. Wieder zurück zum Vorbesitzer, wo er 11 Jahre seines Lebens verbracht hat und nun hoffentlich seinen Ruhestand genießen kann. Es war die beste Entscheidung und hat den entscheidenden Durchbruch gebracht. Er ist wieder kräftig und lebensbejahend.
Das Thema Borna haben wir nicht weiter verfolgt. Er hat nun leider eine Hufgelenksentzündung und steht eben erst einmal.

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